Roetgen - B258: Städteregion will Gesamtlösung

B258: Städteregion will Gesamtlösung

Von: der
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Die Bürgerinitiative Kreuzung B258/Rosentalstraße plädiert für eine Ampel. Foto: Günther Sander

Roetgen. Ampel oder Kreis? Das ist für die Bürgerinitiative Kreuzung B 258/Rosentalstraße längst nicht mehr die Frage, denn sie hat ein klares Ziel vor Augen: „Hier hilft nur eine Ampel!“

Mit diesem Standpunkt hatten sich am Montag Gudrun Meßing, Astrid Pagnia und Alfred Schlösser auf den Weg nach Aachen gemacht, um mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg das drängende Roetgener Verkehrsthema zu erörtern. Gegenüber unserer Zeitung berichtete Gudrun Meßing, es sei „ein gutes, konstruktives Gespräch in einer Sechserrunde gewesen. Etschenberg habe sich die Argumente der Bürgerinitiative aufmerksam angehört und signalisiert, dass er für mögliche Lösungen „offen wäre.“

In Roetgen aber sei man sich leider nicht immer einig, daher könne er auch nicht auf alles eingehen, so der Städteregionsrat. „Herr Etschenberg hat uns aber wissen lassen, dass er an einer Punktlösung nicht interessiert sei, nur eine Gesamtlösung komme für ihn infrage“, so Meßing. Darin einbezogen sei die Problematik für Busse und Fahrräder in der Ortsdurchfahrt Roetgen. „Wir haben darauf hingewiesen, dass die Gefährdung der Fußgänger aber jetzt und heute gegeben sei.“

Eine Zwischenlösung, wie vorgeschlagen, sollte möglich sein, denn eine Ampel könne angemietet werden und Kabelanschlüsse seien rasch möglich. Bis zu den Sommerferien, das habe Helmut Etschenberg zugesagt, wolle man ein „grobes Gesamtkonzept“ erarbeiten und vorstellen. Bei einem Treffen mit Bürgermeister Manfred Eis, dem Landesbetrieb Straßen NRW, dem AVV und dem Roetgener Gemeinderat sollen Ergebnisse erarbeitet werden. Danach werde ein Planer herangezogen und mit einer Konzeption beauftragt. „Das könnte fünf Jahre lang dauern“, weiß Gudrun Meßing. „Unsere Kinder sind aber jetzt, jeden Tag, gefährdet“, mahnt sie zur Eile.

Helmut Etschenberg habe zugesagt, nach dem erwähnten „großen Gespräch“ die Bürgerinitiative noch einmal nach Aachen einzuladen und ausführlich zu informieren. „Mehr war am Montag für uns nicht drin. Wir sind dennoch nicht enttäuscht, so sind die Realitäten halt“, bilanziert Gudrun Meßing das Ergebnis. Auf jeden Fall sei man ein kleines Stückchen weiter gekommen. „Jetzt liegt der Ball bei Herrn Etschenberg“, sagt sie.

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