B-Liga: Roetgen und Vossenack punkten dreifach

Von: kk
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Bei dieser Aktion scheiterte FC Roetgens Offensivakteur Daniel Sauren noch am Richtericher Schlussmann. Vier Minuten vor Spielende erzielte der FC Angreifer aber den Siegtreffer für die Schwarz-Roten. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Für die drei Nordeifel-Teams in der Aachener Kreisliga B2 verlief der Osterspieltag nicht berauschend. Dass der TuS Mützenich, das aktuell bestplatzierte Team, eine 1:2-Niederlage beim Tabellendritten SV Eilendorf II hinnehmen musste, kam nicht unerwartet.

Eine vorher nicht eingeplante 0:2-Niederlage musste aber der SV Kalterherberg beim Tabellenvorletzten, Germania Freund, quittieren.

Frohe Ostern gab es nur bei der Zweiten des FC Roetgen, die Rhenania Richterich II mit 2:1 besiegte. An der Roetgener Hauptstraße hielten beide Offensivreihen sich in Halbzeit eins zurück, so dass Torraumszenen rar waren. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel vertändelte der Gästetorhüter eine Rückgabe, dafür bedankte Jan Blankenagel sich und brachte die Schwarz-Roten in Führung. Durch einen verwandelten Foulelfmeter kamen die Gäste in der 44. Minute zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit sorgten die Richtericher für mehr Spektakel vor dem Roetgener Tor.

Roetgens Torwart Laurin Amann konnte sich einige Male auszeichnen, aber auch er brauchte das Glück des Tüchtigen, als die Gäste zweimal nur den Pfosten und einmal die Latte trafen. Vier Minuten vor Schluss wurde der Spielverlauf etwas auf den Kopf gestellt, als Daniel Sauren die Vorarbeit von Jan Blankenagel mit dem Siegtreffer für die Roetgener veredelte. „Das war schon ein glücklicher Sieg für uns“, gab Roetgens Betreuer Werner Kreitz zu, der mit Blick in den Keller der Liga aber feststellte: „Jetzt haben wir nach unten wieder etwas mehr Luft.“

Weniger Glück hatte der TuS Mützenich, der bei SV Eilendorf II eine knappe 1:2-Niederlage kassierte. „Wir haben gegen einen technisch sehr starken Gegner besser gespielt als am vergangenen Spieltag, aber leider haben wir heute keine Punkte“, konstatierte der TuS Trainer, Stefan Carl, nach der etwas unglücklichen Niederlage. Max David hatte den TuS in Führung gebracht. Die Eilendorfer kamen aber nach einer halben Stunde, nach einer unglücklichen Abwehraktion, zum Ausgleich und kurz vor dem Seitenwechsel schon zum Endstand. Spielerisch stellten die Gastgeber auch in Halbzeit zwei die bessere Mannschaft, jedoch konnten die Grün-Weißen mit ihrer unermüdlichen Einsatzbereitschaft die technischen Defizite egalisieren.

Viele freundliche Worte fand Jürgen Peters, der Obmann des SV Kalterherberg, nach der 0:2-Niederlage bei Germania Freund nicht. „Wir waren nie präsent und in einem Spiel von zwei ganz schwachen Mannschaften die schwächere und haben verdient verloren.“ Die Freunder kamen in der neunten Minute zur Führung und in der Nachspielzeit zum Endstand, dazwischen lagen über 80 Minuten, die nur wenig mit B-Liganiveau zu tun hatten.

In der Dürener Kreisliga B3 setzte die SG Vossenack-Hürtgen ihre Erfolgsserie fort und gewann auch das Topspiel bei der Zweitvertretung der SG Germania Burgwart mit 3:2. Im heiß umkämpften Derby gingen die Gastgeber in der ersten Halbzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung. Die Vossenacker kamen nach einer Stunde Spielzeit durch Marco Kurth zum Ausgleich.

Durch ein Eigentor und einem Treffer von Oliver Grunwald, der nach einem Freistoß goldrichtig stand, zogen die Gäste auf 3:1 davon. Erst in der 85. Minute kamen die Platzherren noch zum Anschluss und ließen SG Trainer Nils Degenhardt noch mal kurzzeitig zittern. Der konnte aber nach dem Abpfiff zufrieden sein: „Unser Sieg ist verdient, aber wir haben es uns schwerer gemacht als nötig. Ich freue mich aber für die Mannschaft, dass sie sich für die Hinspielniederlage revanchieren konnte.“

Erwartungsgemäß konnte die Zweite des TuS Schmidt gegen Tabellenführer VfVuJ Winden nicht viel ausrichten. „Nach einem schnellen Rückstand haben wir das Spiel eine Stunde offen gehalten. Nach dem Doppelschlag zum 0:2 und 0:3 sind wir aber eingebrochen“, sagte TuS Trainer Andi Lennartz, der seiner Mannschaft aber trotz der 0:5-Niederlage eine kämpferisch gute Leistung bescheinigte.

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