Nordeifel - B 266: Bitumenblasen und Teerklumpen stören Verkehr

B 266: Bitumenblasen und Teerklumpen stören Verkehr

Von: Ernst Schneiders
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„Bitumenblasen” auf Fahrbahn
„Bitumenblasen” auf Fahrbahnen im Baustellenbereich sind in den vergangenen Tagen von etlichen Autofahrern beobachtet worden. Foto: Sarah-Maria Berners

Nordeifel. Die Proteste an der Großbaustelle der B 266 häufen sich. Zunächst waren es Kleberreste, jetzt sind es Teerklumpen unter den Wagen, über die sich Autofahrer beklagen.

Matthias Bächler, stellvertretender Leiter der Niederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs Straßen NRW, sind diese Probleme bekannt.

Einige betroffene Autofahrer hätten sich nach seinen Informationen bereits an die ausführende Baufirma gewandt, und die sei auch für Beschwerden und eventuelle Regressansprüche der richtige Ansprechpartner, nicht der Landesbertrieb.

Noch nicht alles nach Maß

Aufgefallen sind Verkehrsteilnehmern auch „Bitumenblasen” auf der Fahrbahn im Baustellenbereich, weil möglicherweise die Anlieferfahrzeuge Material verloren haben. Matthias Bächler bittet um Verständnis. Die Baustelle mit Verkehrsregelungen und Vollsperrung sei sehr kompliziert gewesen. Nicht alles sei so gelaufen, wie man es sich gewünscht hätte, und die Arbeiten seien noch nicht abgeschlossen. Deshalb könne auch noch nicht alles so aussehen, wie man es sich wünsche.

Laut Bächler sind im Bereich Kesternich und auf dem Teilstück von Einruhr Richtung Vogelsang Restarbeiten auszuführen, die noch einige Tage in Anspruch nehmen werden. Bis Ende dieser Woche soll das erledigt sein. Allerdings werde man um eine weitere Vollsperrung für einen Tag nicht herumkommen. An diesem Tag soll im Bereich Abzweig Erkensruhr alles gerichtet werden. An welchem Tag die Straße voll gesperrt ist, werde kurzfristig entschieden, so Bächler.

Der stellvertretende Niederlassungsleiter widerspricht bei der Gelegenheit Gerüchten, wonach die „Himmelsleiter”, die B 258 zwischen Relais Königsberg und Roetgen, für den Bau des Tunnels für den Vennbahn-Radweg gesperrt werden müsse. Das, so Bächler, sei lediglich das eine oder andere Mal kurzzeitig für die Einrichtung der Baustelle der Fall. Ansonsten werde der Verkehr einspurig mit Baustellenampel geregelt. Die Arbeiten sollen im Juli beginnen und noch in diesem Jahr, voraussichtlich im November, enden. Keine Bauarbeiten, zumindest keine des Landesbetriebes, seien während dieser Zeit an der Hahner Straße zwischen Lammersdorf und Mulartshütte vorgesehen, so Bächler weiter. Damit beruhigte er Berufspendler aus der Eifel, die bereits befürchteten, neben ihrer Hauptverkehrsader nach Aachen, der B 258, werde mit der Hahner Straße auch eine mögliche Ausweichstrecke zeitweise ausfallen.
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