Autofahrer am Eingang bremsen

Von: M.S.
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Bei einem Dorfrundgang durch Eicherscheid wurde über Ideen zur Verbesserung der Infrastruktur diskutiert: Der Einladung des CDU-Ortsverbandes waren rund 20 Personen gefolgt. Foto: M. Schmitz

Eicherscheid. Zu einem Dorfrundgang mit anschließender Diskussion hatte jetzt der CDU–Ortsverband Eicherscheid eingeladen. Ideen für gedeihliches Miteinander der Bewohner und verbesserte Infrastruktur waren gefragt, Wünsche und Kritik am lokalen Gemeinwesen erbeten.

Ortsverbandsvorsitzende Renate Scheidt begrüßte am Start zur rund eineinhalbstündigen Ortsbegehung an die 20 Spaziergänger, unter ihnen auch Simmeraths Bürgermeister Karl–Heinz Hermanns und dessen Stellvertreter Hans–Josef Hilsenbeck.

Hermanns lobte in einem Grußwort die sprichwörtliche Harmonie der Golddorf–Ortsvereine: „Der Eifelverein säubert die Waldwege seit Jahr und Tag regelmäßig von Unrat, die Christdemokraten befreien innerörtliche Straßen und Plätze von Schmutz und Müll. So wird ein Ortsbild vorbildlich verschönert und permanent gepflegt. Wenn die Gemeinde dies leisten müsste, wäre sie überfordert. Darum ist auch hier das Ehrenamt unentbehrlich.“

Ortsvorsteher Günter Scheidt hatte seinen Begleitern die Schwerpunkte interessanter Besichtigungen und Gespräche empfohlen. So folgten die Teilnehmer seinem Vorschlag und erkundeten das neue Baugebiet der unteren Bachstraße und die einzigartige Eicherscheider Buchenheckenlandschaft. Nach der Rückkehr kehrte die Gruppe im „Haus Gertrud“ zum Resümee und Meinungsaustausch ein.

Für das neue Baugebiet an der Bachstraße steht mit Blick auf die Veranstaltungen in der Tenne noch ein Lärmschutzgutachten an. Tenor war, dass die Tenne nicht gefährdet werden dürfe, dass ein Lärmschutz aber vorhanden sein müsse.

Ein Bürger regte an, die Autofahrer beim Einfahren in das Dorf durch Bodenschwellen zu bremsen. Anschließend wurden auch noch weitere Möglichkeiten diskutiert.

Moniert wurde auch die Lärmbelastung durch Motorradfahrer im Ort. Möglichkeiten, wie die Belastung für die Anwohner reduziert werden kann, sollen untersucht werden. Anschließend will sich der CDU-Vorstand damit befassen.

Angeregt wurde ein größeres Kletterspielzeug auf dem Spielplatz zu errichten.

Im Rahmen einer „Dorfwerkstatt“ sollen die Ergebnisse des Rundgangs noch mal thematisiert werden.

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