Ausstellung von Peter Hodiamont in Vogelsang wird verlängert

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Die Ausstellung „Krieg und Versöhnung“ im Kulturkino Vogelsang ip zeigt bis zum 10. Juli Werke von Peter Hodiamont.

Vogelsang. Der 1925 in Aachen mit niederländischem Pass geborene Peter Hodiamont wurde als „Ausländer“ gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Krieges noch von der Deutschen Wehrmacht zwangsrekrutiert. Hinter der Front sammelte er unter anderem die Gefallenen beziehungsweise deren Überreste ein, gleich ob Soldaten oder Zivilisten. Die traumatischen Erlebnisse malte sich der damals 19-Jährige von der Seele.

Im Foyer des ehemaligen belgischen Militärkinos des früheren Camps Vogelsang in Schleiden wird diese Gemäldekollektion von Peter Hodiamont als Zeitzeugnis ausgestellt. Daneben werden auch jüngere Arbeiten des 2004 verstorbenen Malers und Bildhauers vorgestellt, die zum Beispiel die Kriegsverbrechen im Kosovo aufgreifen. Einen anderen Zyklus malte Hodiamont, nachdem er 1998 die Wehrmachtsausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Aachen besuchte.

Die Ausstellung „Krieg und Versöhnung“ im Kulturkino Vogelsang ip ist bis zum 10. Juli 2016 während der Öffnungszeiten täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.

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