Ausstellung: Sozialkritische Werke in der Galerie Eifel-Kunst

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„Gewalt einfrieren“ – ein Werk von Mirjam Rigamonti-Largey, die gerne mit Mischtechniken arbeitet.
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Die Schweizer Künstlerin Mirjam Rigamonti Largey stellt wieder in der Galerie Eifel-Kunst aus.

Gemünd. Die Schweizer Künstlerin Mirjam Rigamonti Largey stellt wieder in der Galerie Eifel-Kunst aus. Mirjam Rigamonti-Largey hat bereits im vergangenen Jahr bei der Gemeinschaftsausstellung „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ mit einem ihrer Werke teilgenommen.

Die Schweizer Künstlerin wird von Sonntag, 8. Januar, bis zum 1. Februar einen Querschnitt ihrer politischen und sozialkritischen Werke in der Galerie Eifel-Kunst ausstellen.

„Gewalt tötet Argumente“

Die Ausstellung „Gewalt tötet Argumente“ zeigt Bilder, in denen sie ungeschönt aufzeigt, was alles grundfalsch läuft auf unserer Welt, und Wege sucht, die zu anderen Sichtweisen und zu möglichen Lösungen führen könnten. Genauso wie sie Verbrechen (auch sogenannt legale, wie z. B. Kriege, Ausgrenzung von Randgruppen, tierquälerisches Verhalten der Industrie und vieles mehr) klar ablehnt und verurteilt, versucht sie, die Mechanismen dahinter zu verstehen.

Furcht abzubauen sei ihr wichtig, so Mirjam Rigamonti-Largey, weil diese blockiere, lähme und handlungsunfähig mache. Unsere Welt brauche aber dringend ein beherztes und mutiges Handeln, indem Missstände aufgezeigt würden und jeder Einzelne ethische Verhaltensweisen lebe.

Die Künstlerin arbeitet häufig mit Mischtechniken – Collagen und Acrylmalerei – und greift dabei auf bestehendes Material zurück, das sie zur Erschaffung eigener Interpretationen und Neudeutungen inspiriert. Dabei greift sie auch gerne auf das Zusammenspiel von Bild und Text zurück, auf der Suche nach einer mehrschichtigen Kommunikation.

Einführung und Musik.

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 8. Januar, ab 11 Uhr in den Räumen der Galerie Eifel-Kunst, Schleidener Straße 1 in Gemünd, statt. Die Ausstellung ist freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die musikalische Gestaltung übernimmt Georg Kaiser. Klaus Ranglack, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schleiden, wird einführende Worte sprechen.

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