Höfen - Ausstellung: Krippen von bäuerlich bis orientalisch

Ausstellung: Krippen von bäuerlich bis orientalisch

Von: ale
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Das Hobby des Krippenbauens begeistert junge und ältere Menschen; Reinhold Schmitz (4. v. l.) und seine Mitstreiter laden ein zur Ausstellung in der Heckenlandschule Höfen. Foto: Anneliese Lauscher

Höfen. Zwölf leidenschaftliche Krippenbauer stellen ihre Krippen in Höfen aus. In der Heckenlandschule Höfen eröffneten sie am Samstag ihre sehenswerte Ausstellung.

Reinhold Schmitz begrüßte als erster Vorsitzender des Vereins „Hauskrippenbauer Monschauer Land“ viele Gäste, unter ihnen die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter. Diese drückte ihre Freude aus über die Vielfalt der Krippen und deutete an, man würde eine solche Ausstellung sehr gerne in Monschau sehen: Der Kreuzgang im Aukloster sei doch der richtige Platz dafür.

Dies ließe sich zurzeit aus Personalmangel nicht machen, meinte Reinhold Schmitz; aber vielleicht in zwei Jahren könne man dieses Projekt ins Auge fassen. „Sie bekommen alle Unterstützung der Stadt und ihres Ortsvorstehers“, versicherte Margareta Ritter, und Höfens Ortsvorsteher Heinz Mertens pflichtete ihr bei.

Pastor Friedrich Hack segnete die Krippen und „alle, die sie kunstsinnig und mit Fleiß und Eifer gebaut haben, um die Menschwerdung Christi zu feiern“. Gemeinsam sangen alle „Zu Bethlehem geboren“ und „Oh, du fröhliche“, dazu begleiteten sie Monika und Angelika Fritzsche mit ihren Flöten.

Ein Dankeschön sagte die Geschäftsführerin des Krippenbauer-Vereins ihrem Vorsitzenden und dessen Gattin Martina, die die „Baugruppe“ wochenlang betreut hatten.

Handgemachte Figuren

Die Gelegenheit zu einem Rundgang nutzten die meisten Gäste, es gab die unterschiedlichsten Krippen und wunderschöne Figuren zu bestaunen. „Der Eine stellt sich das Geschehen der Heiligen Nacht in einem Ort im Orient vor, der Andere baut einen bäuerlichen Stall“, sagte Reinhold Schmitz, „wir freuen uns über jede neue Idee und besonders über junge Mitglieder.“ In der Gruppe sind die zwölfjährige Angelika Fritzsche und ihr zehnjähriger Bruder die Jüngsten.

Eine Krippe mit akribisch gearbeiteten Figuren befindet sich in einem ausgehöhlten Baumstamm, eine weitere scheint in einen Schrank zu passen, sie hat Tiefe, und man entdeckt hinter den Hauptfiguren eine Schneelandschaft mit funkelnden Sternen. Viel Bewunderung fanden auch die handgemachten Figuren, die durch besonderes Geschick und Geduld eine natürliche Haltung und passende Kleider bekommen haben; hier hatte Martina Schmitz Hand angelegt.

„Von Ende August bis Ende November sind wir mit unserem Hobby intensiv beschäftigt“, erzählt Reinhold Schmitz, „wir sind sehr dankbar, dass uns Therese Theissen in der ehemaligen Schreinerei kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung stellt“.

Geöffnet ist die Hauskrippen-Ausstellung am 23. Dezember von 13 bis 17 Uhr und vom 26. Dezember bis 7. Januar täglich von 13 bis 17 Uhr. Wer Lust hat, bei den Krippenbauern mitzumachen, ist sehr willkommen.

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