Ausstellung: Gemeinsame Freizeit für die Stabilität des NS-Regimes

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Vogelsang. Mehr als 500 Gäste zählt bereits zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung am Sonntag, 16. Mai, die Ausstellung „Ferien im Dritten Reich” im Forum Vogelsang.

„Sie lebt von den nahegehenden Bildern und wird wie erwartet sehr gut angenommen”, zeigte sich Albert Moritz, Vogelsang ip-Geschäftsführer, zufrieden mit der ersten Resonanz. Besonderes Interesse galt dem regionalen Teil der Ausstellung.

Das vogelsang ip-Wissenschaftsteam stellte die Ausstellung mit Unterstützung von Sammlern und Privatpersonen aus der Eifel aus zahlreichen Objekten, Fotos und Dokumenten aus der NS-Zeit zusammen. Darunter sind komplette Wanderausrüstungen, Wintersportgeräte, Fotoalben, Musikinstrumente, Liederbücher und touristisches Werbematerial. Viele der Leihgeber nahmen an der Eröffnung teil.

Johannes Bortlisz-Dickhoff, Aufsichtsratsvorsitzender der vogelsang ip, betonte: „Wir wollen unseren spezifischen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland leisten. Damit positionieren wir Vogelsang ip nachhaltig im Netzwerk der historischen Erinnerungsorte. Gleichzeitig bieten wir den Gästen hier eine spannende Ausstellung, die erstmalig Vogelsang auch als touristische Attraktion im Dritten Reich zeigt.” Diese Erkenntnis sei neu, müsse weiter erforscht, hinterfragt und bezüglich der Geschichte Vogelsangs wissenschaftlich eingeordnet werden.
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