Konzen - Aussichtspunkt für Panorama-Eifelblick gebaut

Aussichtspunkt für Panorama-Eifelblick gebaut

Von: M. S.
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Gruppenbild fleißiger Konzene
Gruppenbild fleißiger Konzener Eifelvereins - Män mit Bürgermeisterin. Margareta Ritter persönlich inspizierte den Stand der Arbeiten am Eifel - Blick auf der Hohe. Foto: Manfred Schmitz

Konzen. Die Konzener Eifelverein-Ortsgruppe macht faszinierende „Eifelblicke” und Impressionen frei. Sie ermöglicht dank gemeinnützigem Einsatz einheimischen wie auswärtigen Besuchern ihrer malerischen Nordeifelheimat deren reizvolle Perspektiven.

Auf der Gemarkung „Auf der Hohe” wurden zum Jahreswechsel die letzten Arbeiten eines frisch angelegten Panorama-Eifelblickes abgeschlossen. Er soll im Frühjahr mit einer Feierstunde offiziell eingeweiht werden.

Im Gespräch mit dem Konzener Eifelverein-Vorsitzenden Karl-Heinz Huppertz werden Umfang und Wert dieser gesellschaftlich relevanten Maßnahme für eine attraktivere Nordeifel deutlich. „Die ersten Ideen und Entwürfe stammen aus dem Jahre 2008. Unsere Ortsgruppe machte es sich zur Aufgabe, eine buchstäblich schöne Aussicht auf der Hohe einschließlich Wegeanlage zu gestalten.”

Rundum-Aussicht

Die Installation attraktiver Eifelblicke, ihre Markierung und Erschließung - so umreißt Huppertz das Projekt - habe zum Ziel, besonders attraktive Aussichtspunkte im Monschauer Land zu entdecken und für Wander- und Naturfreunde zugänglich und nutzbar zu machen. Diese Maßnahmen seien Teil einer gemeinsamen Initiative des Deutsch-Belgischen Naturparks und des Rureifel-Tourismus. Deren Anforderungen an die in mehrfacher Hinsicht lokale „Sehenswürdigkeiten” seien hoch.

Das Wasserbassin auf der Hohe beispielsweise biete den Betrachtern eine Rundum-Aussicht von 360 Grad. Kein Wunder, dass die Eifelvereinler 2009 ihren Antrag auf Einrichtung eines Eifelblicks in ihrem Heimatort Konzen nicht vergeblich stellten. Er wurde positiv beschieden, und bald wurde die erforderliche Ausrüstung - Schautafeln und Panoramafotos - installiert.

Dieses Projekt ging über den üblichen Standard vergleichbarer Standorte hinaus. Nach einer Idee von Martin Krings und einem gezeichneten Entwurf von Sabine Jacobs führt nun ein spiralförmiger Weg zum ehemaligen Wasserbecken, wo sich die Spirale auf einen Hochstand fortsetzt, der optisch an einen Windbruch erinnert. Das weckt Erinnerungen an teils besonders heftigen Winden, die nicht selten über das Plateau Hohe fegen.

Das Schaffen von „Eifelblicken” entspricht genau dem Tätigkeitsprofil des Eifelvereins, und so erklärte sich die Konzener Ortsgruppe spontan zur tatkräftigen Übernahme einer Patenschaft für die „Hohe” bereit. Der Bau eines Hochstandes aus massivem Holz wurde in Eigenleistung vollzogen. Reinhold Krings hatte dazu das erforderliche Modell gefertigt. Im Frühjahr vergangenen Jahres folgte - nach Befürwortung von Städteregionsrat Helmut Etschenberg - die Bewilligung finanzieller Mittel; im Sommer 2011 erteilte die Stadt Monschau die Baugenehmigung.

Der erste Spatenstich erfolgte im August 2011. Insgesamt, errechnete der Vorsitzend Huppertz, leisteten 23 Vereinshelfer fast 750 Arbeitsstunden, um das gemeinnützige Vorhaben zu realisieren. Unterstützt wurde diese fleißige Kolonne von zahlreichen Spendern. Daniela Scheidt leistete wirksame Hilfe durch Bauantragstellung, Martin Krings bewährte sich als kompetenter ehrenamtlicher Bauleiter.

Emsiger Bautrupp

Das sind beispielhafte Initiativen, die Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter auf den Plan riefen. Sie machte vor Weihnachten dem emsigen Bautrupp der Eichenlaubträger die Ehre mit ihren Besuch vor Ort. Dabei nahm sie das im harmonischen Miteinander bisher geschaffte Pensum zum Anlass, den Beteiligten zu konstatieren, „einen positiven Beitrag zur Aufwertung der kulturellen wie touristischen Ausstattung der Rurstadt geleistet” zu haben.

Der Einweihungszeitpunkt des neuen Eifelblicks werde rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben. Das kündigte Karl-Heinz Huppertz an.
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