Nordeifel - Ausgebildete Jagdhunde sind Meister ihres Faches

Ausgebildete Jagdhunde sind Meister ihres Faches

Von: Bernd Roggenkamp
Letzte Aktualisierung:
13134784.jpg
Ausgebildete Jagdhunde sind vielseitig einsetzbar. Foto: Kreisjägerschaft

Nordeifel. Jeder Jäger weiß: „Jagd ohne Hund ist Schund“ – dieser alte Leitspruch gilt noch heute, denn Hunde sind uns Menschen, vor allem in der Nasenleistung, weit überlegen. Bis aus einem jungen, noch unerfahrenen Hund ein Meister seines Faches wird, ist es jedoch ein weiter Weg.

Jagdhunde müssen, bevor sie jagdlich zum Einsatz kommen, genauso wie Blinden-, Polizei- oder Rettungshunde, in langer und intensiver Ausbildung auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Die zu überwindenden Hürden sind Teil eines umfangreichen Prüfungssystems, um das nötige, hohe Leistungsniveau zu halten.

Vergleichbar mit den unterschiedlich ausgebildeten Hunden bei der Polizei (Drogenspürhund, Handyspürhund etc.) gibt es auch für die jagdlichen Fächer Spezialisten. Die Einsatzgebiete sind so vielfältig wie die Jagd selbst, und so sind allein in Deutschland über 40 Hunderassen ihrer Eignung entsprechend im Einsatz. Bei Unfällen mit Wild oder bei der Arbeit nach dem Schuss kommen Schweißhunde zum Einsatz.

Diese können, ohne für uns Menschen sichtbare Spuren, anhand von Bodenverletzungen und Duftstoffen das verletzte Tier finden. Anders verhält es sich, wenn ein Jäger eine Wiese vor dem Mähen nach Kitzen oder Gelegen von Bodenbrütern absucht, hier helfen Vorstehhunde wie Deutsch Drahthaar, Münsterländer oder Weimaraner.

Die Kreisjägerschaften bieten für die jagdliche Ausbildung der Hunde Kurse an, um die Hundeführer bei der Ausbildung zu unterstützen. Ziel der Kurse ist nicht nur eine ideale Vorbereitung auf die Prüfungen, sondern einen im Jagdeinsatz nützlichen Hund hervorzubringen. Auch das Landesjagdgesetz besagt, dass brauchbare Hunde für viele Jagdarten eingesetzt werden. Um erfolgreich zu sein, müssen Führer und Hund ein eingespieltes Gespann bilden.

Auch nicht jagende Hundebesitzer können vom breiten Wissensspektrum der Jäger profitieren. Viele Kreisjägerschaften bieten die Ausbildung von Familien- und Begleithunden an. Dazu gehört weit mehr als „Sitz“ und „Platz“.

Weitere Informationen zu diesen Kursen bieten die Geschäftsstellen der Kreisjägerschaften an und gibt es im Internet.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert