Ausbau erneut verschoben: Stillstand auf Rurufer-Radweg

Von: P. St.
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„Erschwernisse“ bei den Rodungs- und Felsarbeiten verzögern die Arbeiten am Rurufer-Radweg. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Während auf dem soeben eröffneten Vennbahn-Radweg alles rund läuft, herrscht auf dem anderen durch die Eifel führenden Premium-Radweg, dem Rurufer-Radweg, streckenweise Stillstand. Der Bauausschuss der Städteregion wurde jetzt von der Verwaltung über den Verfahrensstand informiert, denn bald jähren sich die Arbeiten im Bereich Monschau-Dreistegen.

Im Oktober 2012 wurde mit der Baumaßnahme entlang der Rur begonnen. Auf dem aus der Sicht des Naturschutzes sensiblen Abschnitt zwischen dem Parkplatz Reichenstein und Dreistegen wurde mit der Landschaftsbehörde ein besonders schonendes Vorgehen beim Aufbringen einer 40 Zentimeter-Schicht aus Natursteinmaterial vereinbart.

Der Naturschotter ist inzwischen von einem Simmerather Unternehmen aufgebracht worden, eine feine Tragschicht soll noch folgen und den Abschluss bilden.

Wegen der „ungünstigen Witterungsverhältnisse“, so erläutert die Verwaltung, hätten die Arbeiten auf dem vier Kilometer langen Teilstück eingestellt werden müssen. Voraussichtlich Ende September soll das Stück fertiggestellt sein.

Außerdem hätten sich Erschwernisse bei den Rodungs- und Felsarbeiten ergeben. Auf einem 300 Meter langen Stück wurden zudem wegen des Vorkommens des gelben Eisenhutes größere Rohrdurchlässe erforderlich.

Unter dem Strich entstehen neben den Verzögerungen (der Weg sollte in den Sommerferien wieder nutzbar sein) auch Mehrkosten. Die Kostenschätzung liegt jetzt bei 510.000 Euro gegenüber prognostizierten 455.000 Euro.

„Keine neuen Erkenntnisse“ gibt es laut Umweltdezernent Uwe Zink auf Nachfrage von Werner Krickel (Grüne) einige Kilometer weiter auf dem Rurufer-Radweg bei Grünental. Die umständliche Umleitung bleibt vorerst erhalten, da die Eigentumsverhältnisse nach wie vor keine andere Lösung zulassen.

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