Ausbau der „kleinen Hauptstraße” soll die Einkaufsmeile aufwerten

Von: ho
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Die sogenannte kleine Hauptstr
Die sogenannte kleine Hauptstraße, die im Laufe der Jahre mit ihren Parkstreifen und der Fahrtrasse zu eng geworden ist, soll im nächsten Jahr umgestaltet, breiter und damit verkehrssicherer werden. Foto: Hoffmann

Simmerath. Attraktiver, breiter und verkehrssicherer soll sie werden. Sie läuft parallel zur Hauptstraße (L246), an der sich Simmeraths „Einkaufsmeile” befindet, wird allgemein und im Verwaltungsdeutsch als „kleine Hauptstraße” bezeichnet und soll alsbald im Rahmen des Simmerather Leitgedankens als Zentrum für anspruchsvolles und zeitgemäßes Einkaufen aufgewertet werden.

Über den beabsichtigten Umbau der Einbahnstraße informierte am Dienstagabend die Gemeindeverwaltung im Rahmen einer Bürgerinformation im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Der Beigeordnete Roger Nießen begrüßte 17 interessierte und von den geplanten Baumaßnahmen betroffene Personen. Nießen betonte zunächst, dass noch keine Entscheidung zur geplanten Änderung gefällt sei und man an diesem Abend im Meinungsaustausch mit den Betroffenen ins Gespräch kommen wolle.

Durch den Umbau der kleinen Hauptstraße ab dem Geschäftsgebäude „Moden Haas” bis zur Geschäftsstelle der Sparkasse Aachen sollen u.a. die Fahrbahn und die beiden Parkstreifen verbreitert und den heutigen Verkehrsverhältnissen angepasst werden. Nießen hierzu: „Früher gab es weniger Verkehr und die Autos waren kleiner und schmaler.” Fest steht jetzt schon, dass es bei der Umgestaltung keine schrägen Parktaschen, wie auf der gegenüberliegenden Hauptstraße geben wird.

Zwei Varianten

Monika Linscheidt vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Schleiden stellte den Anwesenden im Folgenden zwei Varianten vor und erläuterte zunächst den Ist-Zustand. Schon an der genannten Breite der Parkstreifen (1,75 Meter) wurde deutlich, dass diese nicht mehr dem heutigen Standard entsprechen und die Autos beim Parken häufig in die Fahrbahn „hineinragen” und den fließenden Verkehr behindern. Bei der geplanten Veränderung soll der Gehweg, der sich in Fahrtrichtung der Einbahnstraße befindet, in der Breite verringert werden, wodurch breitere Parkstreifen und eine breitere Fahrbahn erreicht werden.

Bei der ersten Variante erfolgt diese Umgestaltung auf einer Länge von 115 Metern, und es ist mit Kosten von 100.000 Euro zu rechnen. Bei der zweiten Variante (123.000 Euro) ist eine Verlängerung des rechtsseitigen Parkstreifens über den Bereich der Sparkasse hinaus geplant, wobei allerdings das dort vorhandene Natursteinpflaster wegfallen würde.

Den anwesenden Betroffenen wurden anschließend die beiden Varianten zur Diskussion gestellt, wobei die Gewerbetreibenden u.a. auf Probleme bei der Warenanlieferung mit großen Lkw aufmerksam machten. Ortsvorsteher Stefan Haas hielt fest, dass möglichst kein Baum bei den Baumaßnahmen gefällt werden soll. Im Rahmen der Aussprache erfolgten weitere Anregungen der betroffenen Anlieger, welche eine Ausführung der sechs- bis siebenwöchigen Bauarbeiten in den nächsten Sommerferien favorisierten. Abschließend wurden den Betroffenen noch Einzelheiten über ihre Anliegerbeitragspflicht mitgeteilt, die sich an der Grundstücksgröße orientiert. Hierbei würden 7 Euro pro Quadratmeter bei Baukosten von 95.000 Euro anfallen.
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