Aukloster: Noch bis zum 17. August Radsport-Ausstellung

Von: ag
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Win Braun hat sich auch mit der Stadt Monschau auseinandergesetzt: Wolfgang Kaever, Heike und Olaf Ludwig sowie Heinz Busch präsentieren ein Werk, dass bei einem seiner Aufenthalte in der Altstadt entstanden ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung im Aukloster stehen aber Werke aus der Welt des Radsports. Foto: A. Gabbert
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Win Braun im Aukloster: Auch diese Skulptur, eine überdimensionale Uhr, gehört zur Ausstellung „Tour de Montjoie“. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Seine Liebe zu Monschau hat der Künstler Win Braun aus Breinig durch die Ausstellung der Trash People HA Schult neu entdeckt. „Er hat die Stadt ins Herz geschlossen und wollte an den Wochenenden hier bleiben, um zu arbeiten“, sagt Heinz Busch, einer der Freunde des Künstlers, die die zurzeit laufende Ausstellung mit dem Titel „Tour de Montjoie 2014“ angestoßen haben.

Kennengelernt hat Busch den Künstler über die Kunstaktion „Kunst und Breinig“, die Win Braun seit 1993 regelmäßig organisiert. So kam auch der Kontakt zu Heike Ludwig zustande, die auch selber malt. „Wir sitzen öfter zusammen und entwickeln Bilder und Gedanken“, sagt sie.

Als ihr Mann, Olaf Ludwig, im Jahr 1990 bei der Tour de France das Grüne Trikot trug, inspirierte das Win Braun zu einem Bild. Kennengelernt haben sich die Beiden erst später. Da Win Braun ein begeisterter Fan von Schalke 04 und des Radsports ist, entwickelte sich mit den Jahren ein intensiver Austausch, erst recht, als die Ludwigs 1997nach Breinig zogen. In der Folge entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Werke zum Thema Tour de France.

„Win Braun hat ein fundiertes Wissen über den Radsport und die Tour de France. Mehr als 30 Jahre lang nutzte er jedes Jahr die Gelegenheit als Zuschauer in Paris oder an anderen Stellen bei der Tour dabei zu sein. Er kennt die Leiden der Tour de France. Jeder gibt sein bestes, aber am Ende kann doch nur einer gewinnen. Das Gänsehautgefühl auf der Ehrenrunde, der Respekt vor der Leistung der Fahrer, das findet sich alles in seinen Bildern wieder“, sagt Olaf Ludwig, der als Profi unter anderem drei Etappen der Tour gewann und später das Team T-Mobile leitete. Ludwigs größte Erfolge im Amateurbereich waren zwei Gesamtsiege bei der Friedensfahrt in den Jahren 1982 und 1986 sowie der Olympiasieg im Einzelrennen bei den Olympischen Sommerspielen 1988.

Im vergangenen Jahr hatte Win Braun die Idee, zu jeder Etappe ein Bild zu malen, die Ergebnisse sind jetzt noch bis zum 17. August im Monschauer Aukloster zu sehen. Möglich wurde diese Ausstellung über den Verschönerungsverein in der Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmer. Wolfgang Kaever übernahm die Organisation, Yvonne Kirch sorgte für Fotos und Plakate und die Stadt Monschau stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir drei Tage nach dem Ende der diesjährigen Tour diese Ausstellung in Monschau präsentieren können“, sagt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter. Für Helmut Lanio, Geschäftsführer der Monschau Klassik, der ebenfalls zum Freundeskreis des Künstlers gehört, ist die Art und Weise, wie die Ausstellung zustande kam, ein Zeichen dafür, „dass sich immer mehr in der Altstadt entwickelt und viele miteinander arbeiten“.

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