Auftrag für neues Simmerather Hallenbad ist vergeben

Von: P. St.
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Auf dem Kleinspielfeld hinter der Sporthalle der Hauptschule Simmerath soll Großes entstehen. Hier soll das neue Hallenbad gebaut werden. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Auf dem Kleinspielfeld im rückwärtigen Bereich der Sporthalle der Hauptschule Simmerath hat die Gemeinde Großes vor: Hier soll das neue Simmerather Hallenbad gebaut werden. Im August 2011 sollen die Bauarbeiten starten.

Den Weg frei für das Projekt machte jetzt der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung, indem der Auftrag im Rahmen einer Generalübernehmervertrages vergeben wurde. Es standen mehrere Bewerber zur Diskussion.

Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns auf Anfrage der Lokalredaktion berichtete, sollen die Pläne für das neue Hallenbad am Simmerather Ortsrand im Laufe des Monates Februar der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Zuvor gebe es noch einige Details in Verhandlungen mit der Firma zu klären. Der Standort umfasst auch das Grundstück neben dem Kleinspielfeld an der Walter Bachmann-Straße.

Die Belastung der Gemeinde Simmerath, auch das ist Teil des Generalübernehmervertrages, soll vier Millionen Euro auf keinen Fall übersteigen.

Wie mehrfach berichtet, ist das neue Hallenbad Teil eines Gesamtpaketes: Dieses umfasst den Abriss des jetzigen Schwimmbades und der benachbarten Turnhalle. Auch der Sportplatz verschwindet und soll als Bauland in attraktiver Lage ausgewiesen werden.

Im Rahmen der Haushaltsdebatte im Simmerather Gemeinderat (s. ausführlichen Bericht im Innenteil) wies CDU-Fraktionsvorsitzender Bruno Löhrer eindringlich darauf hin, dass die Gemeinde ein Hallenbad vorhalten müsse, für die Kinder, die Vereine, den Tourismus und die gesamte Bevölkerung.

Man sei auch bereit, einen Anteil von rund 400.000 Euro für einen neuen Sportplatz neben dem neuen Hallenbad zu investieren. Löhrer: „Wir erwarten aber auch für dieses Projekt eine engagierte Beteiligung des Simmerather Sportvereins an den Kosten.”

Den Neubau der Schwimmhalle trug auch die SPD mit, wenngleich Fraktionssprecher Gregor Harzheim sein Bedauern darüber äußerte, dass es nicht zu einer gemeinsamen Lösung mit Monschau an einem zentralen Standort gekommen sei. Nach wie vor sei man überzeugt, dass dies „die mit Abstand beste Lösung” gewesen sei. Die bestehenden Mehrheiten in Simmerath und Monschau aber „haben es nicht so gewollt.”

Nicht so recht wollte Harzheim daran glauben, dass es in Zeiten der Stagnation auf dem Immobilienmarkt gelinge, 50 Grundstücke auf dem alten Sportplatz zu vermarkten.

Hermann-Josef Bongard (FDP) betonte, dass die Gemeinde Simmerath mit dem Bau eines neuen Hallenbades ihrer Verantwortung gerecht werde, während Claus Brust (UWG) die grundsätzliche Forderung erhob, dass bei großen Projekten die Bürger intensiver befragt werden müssten.
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