Aufstiegseuphorie statt Abstiegsangst beim TV Roetgen

Von: kk
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Yvonne Baltzer zählt zu den erfahreneren Spielerinnen der Frauenmannschaft des TV Roetgen. In dieser Saison zeigt sie sich besonders treffsicher bei Würfen vom Siebenmeterpunkt. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Für die Frauenhandballmannschaft des TV Roetgen entwickelt sich die Spielzeit 2013/14 zu einer total verrückten Saison, in die sie mit Abstiegsangst gestartet war, wo sich nun aber, vier Spieltage vor Saisonende, Aufstiegsangst oder vielleicht doch Aufstiegseuphorie verbreitet.

Denn: Sollte Fortuna Köln den Klassenerhalt in der dritten Liga schaffen, dann berechtigt der dritte Tabellenplatz in der Verbandsliga zum direkten Aufstieg in die Oberliga.

Da die direkten Konkurrentinnen sich am vergangenen Spieltag, an dem die Roetgenerinnen spielfrei waren, Niederlagen erlaubten, rückt die Versetzung in die Oberliga für die TV-Damen wieder etwas näher. „Das ist der Hammer“, meinte Trainer Bernd Marquardt beim Blick auf die Ergebnisse des vergangenen Spieltages. Durch die Niederlagen von CVJM Oberwiehl und des TuS Königsdorf stehen die Rot-Gelben mit Oberwiehl punktgleich auf dem dritten Tabellenplatz, sind aber nur noch vier Punkte vom zweiten Tabellenplatz entfernt, den Königsdorf aber mit einem Spiel mehr belegt.

Da der Aufstieg bis vor wenigen Wochen – natürlich – kein Thema im rot-gelben Lager war, kommt die aktuelle Entwicklung selbst für den Trainer überraschend. „Es wäre vielleicht zu früh, denn ich denke, wir müssten dann in ein Jahr, dass sehr weh tun könnte“, erwartet der Coach eine ganz schwere Zeit in der Oberliga. Er ist aber ehrgeizig genug, um mit seinen Ladys das Abenteuer Oberliga anzugehen. „Wenn wir es sportlich schaffen sollten, dann steigen wir eben auf.“

„Et kütt wie et kütt“

Vereinschefin und Trainerfrau Margit Marquardt will von den Aufstiegsspekulationen noch nichts wissen, sie hält sich mehr an den zweiten Paragrafen des kölschen Grundgesetzes. „Et kütt wie et kütt“, sieht sie dem Endspurt in der Verbandsliga und in der dritten Liga eher gelassen entgegen.

Ehe Fans, Trainer und Mannschaft sich weitere Gedanken über den Aufstieg machen dürfen, steht zunächst am Samstag die aktuelle Aufgabe gegen den Tabellensiebten HSV Bocklemünd (Anwurf 17.45 Uhr, Halle Rosentalstraße) auf dem Spielplan. Die Gruppe aus dem Kölner Nordwesten reist immerhin mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen in Folge an.

Das Hinspiel konnten die Roetgenerinnen knapp mit 22:21 für sich entscheiden, ein knapper Sieg würde auch im Rückspiel schon reichen, um die Aufstiegsambitionen weiter aufrechtzuerhalten. „Das ist ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen“, fordert Bernd Marquardt den neunten Saisonsieg.

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