Aufnahmestopp für Zumbakurse

Von: Carmen Krämer
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Die neue Trendsportart „Zumba
Die neue Trendsportart „Zumba” zaubert den Teilnehmern auch bei schlechtem Wetter ein Lächeln auf die Lippen. DaSh-Trainerin Lisa Thomas (vorne) weiß ganz genau, welche Songs sie für ihre Stunde auswählen muss, um alle kräftig zum Schwitzen zu bringen. Foto: Carmen Krämer

Imgenbroich. Wer einmal damit angefangen hat, kann nicht mehr aufhören. Und hier ist nicht die Rede von Chips oder Schokolade. Die neue Trendsportart „Zumba” breitet sich von Amerika ausgehend langsam über Europa aus und findet bereits bei unseren Nachbarn in Holland, Belgien und auch in Deutschland unzählige Anhänger.

Mit lateinamerikanischen Melodien und den dazugehörigen Tanzschritten wie Salsa, Merengue oder Reggaeton vertreibt der Fitness-Tanz-Mix auch bei noch so grauem Wetter die schlechte Laune und ist dabei auch noch gut für die Figur.

„Durch laute Musik und Rhythmen, zu denen man sich einfach bewegen muss, wird in einer Zumbastunde ein Partygefühl erzeugt, das einen die Anstrengung vollkommen vergessen lässt”, erklärt Zumba-Trainerin Lisa Thomas vom Tanzclub DaSh in Imgenbroich.

Die 18-Jährige tanzt seit neun Jahren in den verschiedensten Tanzstilen, unter anderem sehr erfolgreich in der Formation „Special Edition” und macht neben ihrer Trainertätigkeit eine Ausbildung zur staatlich geprüften Gymnastiklehrerin.

Denn auch in der Eifel bewegt die neue Sportart „Zumba” seit einem Jahr die Massen. Mittlerweile rund 100 Zumbasüchtige sind jeden Dienstag, Mittwoch und Samstag allein in der Tanzschule DaSh in Imgenbroich zu finden.

Alle kommen regelmäßig auch aus den umliegenden Dörfern, um ordentlich Kalorien zu verbrennen und vor allem Spaß zu haben. Die Nachfrage ist hier so groß, dass mittlerweile die Kapazitäten der Räumlichkeiten überschritten wurden und zwischenzeitlich die Aufnahme neuer Interessenten für die Dienstagsstunde gestoppt werden musste.

Und auch dem WDR-Fernsehen aus Aachen ist das Interesse an der neuen Sportart nicht entgangen: Die Aachener „Lokalzeit” hatte am vergangenen Dienstag ein Kamerateam nach Imgenbroich geschickt, um eine Live-Schaltung aus Konzen durchzuführen.

„Jede Woche kommen ungefähr drei bis vier Leute mehr dazu”, weiß Sportwart Doris Thomas, die mittlerweile Teilnehmer im Alter zwischen neun und 65 Jahren auf ihren Anwesenheitslisten vermerkt hat. „Zumba ist auch einfach was für jedes Alter”, ergänzen die Eheleute Anneliese (50) und Arno (51) Wollgarten, die schon von Anfang an dabei sind. „Wir finden Zumba toll. Das können wir bei jedem Wetter machen und die müden Knochen werden noch mal bewegt.”

Außerdem käme es beim Zumba nicht auf Richtigkeit und Intensität der Bewegungen an. „Es ist egal, wenn man mal nicht mitkommt, schließlich soll es einfach nur Spaß machen. Und das macht es auch”, erklären die beiden.
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