Auf Roetgens Handballerinnen wartet Verfolgerduell in Stolberg

Von: kk
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Von Trainer Bernd Marquardt bestens motiviert, wollen die Handballfrauen des TV Roetgen am Samstag beim direkten Tabellennachbarn Stolberger SV punkten.

Roetgen. Aufgrund der personellen Probleme nicht ganz unerwartet kassierte die Frauenmannschaft des TV Roetgen am vergangenen Spieltag in der Handball-Verbandsliga beim Oberligaabsteiger SSV Nümbrecht eine 28:31-Niederlage.

„Unter den personellen Voraussetzungen war die Leistung der Mannschaft schon in Ordnung“, musste Trainer Bernd Marquardt im Oberbergischen auf einige Spielerinnen verzichten oder sie angeschlagen durch Krankheit oder Verletzung ins Spiel schicken. „Alle haben aus kämpferischer Sicht ihr Bestes gegeben“, war der Coach mit der Einstellung seines Teams nicht unzufrieden.

Nach einem 0:2-Rückstand fanden die Roetgenerinnen in die Begegnung und gingen 6:3 in Führung. Nach dem Ausgleich zum 8:8 leisteten die Rot-Gelben sich einige Unkonzentriertheiten, die die Oberbergischen zur 14:12-Pausenführung nutzten.

Sauer war der TV Coach kurz vor dem Seitenwechsel, als zwei Spielerinnen des Gegners eine Zeitstrafe abbrummten, die Rot-Gelben in dieser Phase aber kein Tor erzielten, aber zwei Gegentore hinnehmen mussten. „Das ist eigentlich unmöglich, dass man in doppelter Überzahl kein Tor wirft, aber zwei Gegentore kriegt“, moserte er.

In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit bauten die Oberbergischen ihre Führung auf 20:15 aus und sorgten damit für eine Vorentscheidung. Die rot-gelben Ladys bäumten sich im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit zwar gegen die drohende Niederlage auf und verkürzten auf 18:20, jedoch hatten die Gastgeberinnen immer eine Antwort parat und zogen wieder auf 26:22 davon.

„Wir haben nicht gegen eine Übermannschaft verloren. Wenn alle bei uns gesund sind, können wir auch gegen Nümbrecht gewinnen“, wusste der Coach nach dem Spiel gegen den Oberligaabsteiger, dass seine Frauen sich in der Liga nicht zu verstecken brauchen.

Sonderlob für Bärbel Matt

Torfrau Bärbel Matt, die die verletzte Stammtorhüterin, Isabell Leblanc, vertrat, heimste vom Trainer noch ein Sonderlob für die gute Leistung ein. Erfreut war er auch, dass die B-Juniorinnenspielerin, Lea Andres, sich spontan bereiterklärt hatte, aufgrund der Personalnot mit ins Bergische Land zu reisen und ihre erste Einsatzzeit in der Ersten bekam.

Nach acht Spieltagen hat sich in der Verbandsliga mit dem TV Euenheim, dem SSV Nümbrecht, dem TV Roetgen und dem Stolberger SV ein Spitzenquartett gebildet, dass wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen wird.

Am Samstag reisen die Roetgenerinnen zum direkten Verfolgerduell beim Stolberger SV (Anwurf 17.45 Uhr, Schulzentrum Liester).

Die Gruppe aus der Kupferstadt zeigte sich bisher sehr heimstark und konnte alle Heimspiele gewinnen. Am vorletzten Spieltag fegten sie den SSV Nümbrecht mit einem 28:23-Sieg aus der eigenen Halle. Bernd Marquardt weiß, dass in der Halle am Stolberger Lerchenweg kein Kindergeburtstag auf seine Mädels wartet. Chancenlos sieht er sein Team aber nicht. „Es wird ganz schwer, in Stolberg etwas zu holen, aber wenn wieder alle gesund sind und wir komplett sind, dann wollen wir uns die Punkte zurückholen, die wir in Nümbrecht haben liegen lassen.“

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen in Nümbrecht die Tore: Yvonne Baltzer (9), Elke Peters (6), Sabine Schmal und Lisa Cosler (beide je 4), Anna Leblanc (3), Laura Cosler (2).

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