Auf „Eifel-Expedition” zu den Tier- und Pflanzenarten 2014

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Der Grünspecht: In der Eifel ist er im Rurtal und seinen Seitentälern zu finden, so zum Beispiel bei Dedenborn, Woffelsbach oder Einruhr.

Nordeifel. Im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel sind auch dieses Jahr wieder einige Tier- und Pflanzenarten zu entdecken, die 2014 zur Art des Jahres gewählt wurden.

Jedes Jahr rufen die verschiedenen Naturschutzorganisationen Tier- und Pflanzenarten als Naturobjekte des Jahres aus, um vor allem auf deren Schutzwürdigkeit hinzuweisen. Dieses Jahr gehören zu ihnen unter anderem der Grünspecht, die Gelbbauchunke und die Traubeneiche. Für ein besonderes Natur- und Landschaftserlebnis zu diesen Arten lohnt sich ein Blick in den Veranstaltungskalender „Eifel-Expeditionen 2014“, in dem auch dieses Jahr wieder über 1200 Exkursionen und Ausflüge angeboten werden.

Mit der Wahl des Grünspechts zum Vogel des Jahres hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dieses Jahr eine Art ausgewählt, deren Bestand zunimmt. Verschiedene vogelkundliche Exkursionen in der Eifel bieten die Möglichkeit, neben fünf weiteren in der Eifel vorkommenden Spechtarten eventuell auch den scheuen Grünspecht zu entdecken.

Beobachten lässt er sich am besten auf der Suche nach Ameisen, seinem Lieblingsfutter. In der Eifel ist der Grünspecht im Rurtal und seinen Seitentälern zu finden, so zum Beispiel bei Dedenborn, Woffelsbach oder Einruhr. Halboffene Landschaften wie Waldränder, Streuobstwiesen und Parks sind sein bevorzugter Lebensraum.

Über 1000 Jahre alt kann die zum Baum des Jahres gewählte Traubeneiche werden und ist damit eine der heimischen Laubbaumarten mit der höchsten Lebenserwartung. Knorrige Äste und eine mächtige Krone zeichnen sie aus. Bei einem Spaziergang durch die Eifeler Wälder kann man sie entdecken, aber Achtung: Die Unterscheidung von der Stieleiche ist gar nicht so einfach. Aber vielleicht können die Nationalparkranger bei ihren geführten Touren den einen oder anderen Tipp geben.

Gelbbauchunke

Die Gelbbauchunke wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Lurch des Jahres 2014 ernannt. Erkennen kann man sie an ihrem typischen gelb-schwarz gemusterten Bauch. In der Nordeifel sind an fünf Standorten noch rund 250 erwachsene Tiere zu finden. Hier besiedelt die Unke meist vom Menschen geschaffene Biotope wie Ton- und Sandgruben, Steinbrüche, Truppenübungsplätze sowie Wagenspuren in Feldwegen.

Seinem starken Bestandsrückgang hat der Wolfsmilchschwärmer seine Wahl zum Schmetterling des Jahres zu verdanken. Nur dort, wo die Zypressen-Wolfsmilch wächst, ist auch der Wolfsmilchschwärmer anzutreffen, da sie die Nahrungspflanze der Raupen ist. Im Naturpark Eifel kann man Schmetterlinge bei verschiedenen Exkursionen kennenlernen.

Kleine Moosjungfer

Die kleine Moosjungfer gilt in Deutschland mittlerweile als gefährdet. Ein Grund hierfür ist der Rückgang an Mooren, die ihren Lebensraum darstellen. Auf die Suche nach der Kleinen Moosjungfer kann man sich in den Moorgebieten der Eifel machen, so zum Beispiel im Mützenicher Venn bei Monschau, dem Hohen Venn oder auf dem Dahlemer Moorpfad. Wer sich nicht alleine auf die Suche machen möchte, kann an einer geführten Libellenwanderung teilnehmen.

Alle Termine zu den verschiedenen Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Naturparks Nordeifel „Eifel Expeditionen 2014“ zu finden, der in den Tourist-Informationen und Naturzentren als Druckausgabe zu erhalten ist.

Alle Termine sind auch im Internet unter www.naturpark-eifel.de zu finden.

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