Nordeifel - Auf die groben Steine soll feiner Schotter folgen

Auf die groben Steine soll feiner Schotter folgen

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:
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Im Moment kein Vergnügen: Der Radweg am Stern wird derzeit mit einer Schotterschicht versehen. Solange die feine Oberschicht aber noch fehlt, ist Radeln beschwerlich. Nächste Woche soll weiter gearbeitet werden. Dann wird, laut Nationalparkverwaltung, der Weg wieder problemlos passierbar sein. Foto: Anneliese Lauscher.

Nordeifel. Auch wenn das Wetter dieser Tage eher bescheiden ist, den einen oder anderen Radfahrer hat der Frühling bereits wieder ins Freie gelockt. Beliebtes Ziel vieler Radler ist der Nationalpark Eifel, der mit seinen 104 Kilometer langen ausgewiesenen Radwegen reichlich Möglichkeiten für ausgedehnte Radtouren bietet.

Eine weniger schöne Überraschung erlebten allerdings all diejenigen, die sich in den vergangenen Tagen Richtung Grenze aufmachten, denn der Weg, der am Stern vorbeiläuft, ist im Augenblick in einem schlechten Zustand für Fahrräder - und nicht nur für die. Auch Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen dürften derzeit auf der einige Kilometer langen Strecke ihre Mühe haben.

Der Grund dafür sind grobe Schottersteine, die auf dem Weg liegen und die Strecke zu einem Holperpfad machen. Und die Steine liegen dort keineswegs zufällig, wie Michael Lammertz, Sprecher des Nationalparks, erklärt: „Der alte Asphaltweg war in einem sehr schlechten Zustand, deshalb haben wir die Asphaltdecke entfernen lassen und legen dort nun eine wassergebundene Schotterdecke an.”

Und die ist noch nicht fertig. „Da hat uns der strenge Winter leider einen Strich durch die Rechnung gemacht”, begründet Bezirksleiter Elmar Falkenberg. Erst habe lange Schnee gelegen, der Baumaßnahmen verhindert habe, und nun warte man auf den Bauunternehmer. „Doch der ist wegen des vielen Schnees und den damit verbundenen Schäden derzeit ein sehr gefragter Mann”, bedauert Elmar Falkenberg, dass der Weg noch nicht fertig ist.

Allerdings soll das Warten bald ein Ende haben. „Ich hoffe, dass wir nächste Woche mit den Baumaßnahmen fortfahren können”, sagt Elmar Falkenberg.

Wenn einmal alles fertig ist, dann soll der Weg wieder für Radfahrer, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer problemlos passierbar sein. Geplant ist nämlich ein Schotterweg mit einer feinen Oberfläche, die groben Steine sollen nur den Untergrund sein, erklärt Michael Lammertz.

Das sei in anderen Bereichen des Nationalparks bereits erfolgreich umgesetzt worden, führt der Nationalpark-Sprecher weiter aus und verweist auf die Wege im Bereich des Kermeters.

Eine neue Asphaltdecke war indes keine Alternative für den Radweg am Stern. Asphalt passe nicht in einen Nationalpark und daher werde man - wenn möglich - die brüchigen Asphaltdecken entfernen und mit den Schotterwegen ersetzen. „Das wird nicht überall gehen, doch in diesem Bereich hat es sich angeboten”, erklärt Michael Lammertz.
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