Auf der Reitanlage bebt es

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Eicherscheid. Die Erde scheint ein wenig zu beben, wenn sie so richtig Fahrt aufnehmen. Die Rede ist von den herrlich anmutenden Pferden, den Kräftigsten ihrer Art: Die Kaltblüter, die am kommenden Sonntag, 15. August, im Mittelpunkt des Reitsportspektakels in Eicherscheid stehen.

Der dortige Reit- und Fahrverein lädt zum vierten Mal zum „Nationalpark Kaltblutfestival” ins Bundesgolddorf ein. Parallel dazu findet auf dem großen Fahrplatz und dem Außengelände ein Freizeitturnier statt, bei dem sich Gruppen aus maximal drei Reitern bei einer Rallye und im Geschicklichkeitsparcours beweisen müssen. Beide Wettbewerbe beginnen um 11 Uhr. Beim Kaltblutfestival treten Tier und Halter in drei unterschiedlichen Disziplinen an.

Los geht es mit einer Geschicklichkeitsprüfung der stämmigen Pferde im Hindernisparcours. Dazu zählt unter anderem ein Stammziehen durch Hindernisse, dessen Ergebnis nach Zeit und Genauigkeit bemessen wird. Nun müssen die „Dicken” einen Baumstamm bewegen, durch Pilonentore ziehen und passgenau ablegen, wobei das Ergebnis aus Zentimetern und Zeit ermittelt wird. Das größte Interesse zieht traditionell der „Zugleistungswettbewerb” auf sich. Diese dritte Tagesprüfung wird am Nachmittag im „Reit- und Fahrsportzentrum am Nationalpark Eifel” stattfinden. Auf einem Zugschlitten werden den Kaltblütern Gewichte angehangen, deren Masse sich von Durchgang zu Durchgang erhöht. Da kommt selbst der kräftigste Kaltblüter ins Schwitzen und Schnaufen.

Fahrturnier am 23. August

Titelverteidiger ist der Luxemburger Jean Paul Heck, dessen Pferd stolze 1650 Kilogramm auf dem Lastschlitten bewegte.

Sonntags drauf, 23. August, findet ein Fahrturnier statt. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld wird dort am Start sein. Kein Wunder, ist doch der viermalige Rheinische Meister im Kutschenfahren, Hans-Willi Schophoven, Vorsitzender des Eicherscheider Reit- und Fahrvereins.
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