Auf der Dürener Straße soll es bald wieder glatt laufen

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Teilweise erneuert wird die Ortsdurchfahrt Rollesbroich: Überbringer der frohen Nachricht war gestern CDU-Landtagsabgeordneter Axel Wirtz (Mitte, li.). Mit ihm freuten sich auch die Rollesbroicher Kommunalwahlkandidaten Horst Jansen (re.) und Jürgen Braun (li). Auch Alfred Sebastian vom Landesbetrieb Straßenbau (2. v. re.) und Kreistagsabgeordneter Hans-Josef Hilsenbeck waren beim Ortstermin vertreten. Foto: P. Stollenwerk

Rollesbroich. Die Väter des Erfolges werden die Frage des Erstgeburtsrechtes wohl noch ausdiskutieren müssen, aber für die Rollesbroicher Bürger ist das Ergebnis wichtig: Die L160 im Bereich der Ortsdurchfahrt wird nun also doch kurzfristig ausgebaut.

Die stark sanierungsbedürftige Dürener Straße wird trotz ausgereizter finanzieller Mittel noch in diesem Sommer auf einer Teilstrecke von 500 Metern zwischen den Einmündungen Fuhrtstraße und und Konertzweg eine neue Fahrbahndecke erhalten.

Wie mehrfach berichtet, hatte es zuletzt um die Ausbau-Frage einen ausgewachsenen politischen Streit gegeben, wer denn als wichtigster Antreiber der Maßnahme gelten darf und wie es tatsächlich um die Ausbau-Priorität der Straße steht.

Klartext redete vor Ort jetzt CDU-Landtagsabgeordneter Axel Wirtz, und meinte zunächst an die Adresse des Rollesbroicher Ortsvorsteher Marc Topp (SPD), dass nicht jeder, der viele rede, „auch viel sagt”. Wirtz spricht von „ungeprüften Aussagen.” Möglicherweise sei im Fall der L160 Rollesbroich gar Karneval mit Kommunalpolitik verwechselt worden.

Es habe „zu keinem Zeitpunkt” eine politische Beratung über die Einstufung der L160 gegeben. Im Regionalrat seien lediglich „Arbeitslisten” der Landesstraßenbauverwaltungen kursiert. Diese hätten zwar auch die L160 enthalten, aber in der Beschlussfassung seien dann andere „noch schlechtere Straßen” im Lande priorisiert worden. Auch wundert sich Wirtz, dass SPD-Städteregions-Kandidat Uwe Zink sich so für die L160 so stark mache. Der Dezernent des Kreises Aachen möge sich besser um die Kreisstraße kümmern.

Da sich in Folge des strengen Winters die Schäden aber an der Ortsdurchfahrt Rollesbroich verstärkt hätten, habe sich der Landesbetrieb Straßenbau zur einer Teilsanierung als Sofortmaßnahme entschieden. Dass die politische Diskussion um den Ausbau der Maßnahme ein wenig nachgeholfen hat, wollen die Beteiligten nicht von der Hand verweisen. In diesem Zusammenhang verweist Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns auf sein Februar-Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau, in dem er die Dringlichkeit einer umgehenden Sanierung herausgestellt habe.

Nun ist es soweit: Für die Maßnahme stehen 35.000 Euro für das genannte Teilstück zur Verfügung. Insgesamt ist die vorgesehene Ausbaustrecke zwischen Kreuzung und Kreisverkehr 970 Meter lang. Der Restausbau wird vom Landesbetrieb für die Prioritätenliste 2010 angemeldet.
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