Auf dem Weg zur „Gesundheitsregion“

Von: hjm
Letzte Aktualisierung:
5281661.jpg
Der ehemalige Geschäftsführer der Rurseetouristik, Sebastian Lindt (2. von links) ist jetzt als Projektmanager für das touristisches Aktionsbündnis „Eifel Vital“ tätig: Das präsentiert jetzt ein gebündeltes Angebot in Form eines Kalenders. Foto: Foto: Michael Hamacher

Nordeifel. Erstmals seit der Gründung am 1. Februar 2012 präsentierte jetzt „Eifel Vital“, ein touristisches Aktionsbündnis der Kommunen Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem mit dem Gebiet „Oberes Kylltal“ und Nettersheim, ein gebündeltes Produktangebot in Form eines Vierteljahreskalenders für das zweite Quartal 2013, der in den beteiligten Kommunen erhältlich ist.

Dabei liegt der Akzent, wie bei der Gründung von „Eifel Vital“ dargelegt, eindeutig auf dem Gesundheitstourismus mit dem Ziel, dieses Stück Eifel als „Gesundheitsregion“ im Deutschlandtourismus zu etablieren.

Welchen Stellenwert „Eifel Vital“ für die Region darstellt, vermittelt allein schon die Tatsache, dass die Geschicke in die Hände eines Projektmanagers (Sebastian Lindt) gelegt wurden. Lindt, der zuvor als Geschäftsführer bei der Rursee-Touristik beschäftigt war, machte klar, worin der angestrebte Mehrwert für Urlauber liegt. „Wir möchten das schon bestehende und bekannte Urlaubsangebot mit den Schwerpunkten Wandern und Radfahren durch ein noch engeres Netzwerk mit weiteren Produktangeboten wie Wellness, Meditation, Workshops zu verschiedenen Themen, kulturelle Angebote und durch gesundheitsfördernde und -erhaltende Maßnahmen unterschiedlichster Art ergänzen.“

An einem breiten Produktangebot fehle es in der Region nicht. Dieses sei als Plattform für Information und Offerten zu verstehen, da es kaum einen Lebensbereich gebe, in dem sich Urlauber nicht gewinnbringend betätigen, weiterbilden oder danach sowohl physisch als auch psychisch besser fühlen können. Lindt: „Darin liegt der angestrebte Mehrwert. Wie schon der Name ,Eifel Vital’ suggeriert: Vitalität ist weit gefasst – hier ist Bewegung drin für Körper und Geist.“

Laut Dahlems Bürgermeister Reinhold Müller zielt das rund um die persönliche Vitalität eines Gastes erweiterte Urlaubsangebot vornehmlich auf die Gruppe der sogenannten „Best Ager“ ab. Dabei handelt es sich um Menschen ab 45 Jahren sowie um junge Familien mit starker Kaufkraft, die ein zusätzliches gesundheitsorientiertes Urlaubsangebot gern nutzen, teils sogar erwarten. „Darin liegt der von uns angestrebte Mehrwert für beide Seiten“, erklärte Müller.

Dies bestätigte auch Andreas Wisniewski, Leiter der Tourist-Info Oberes Kylltal: „Die Nachfragen nach einem solchen Angebot mehren sich. Das Netzwerk bedarf daher einer Erweiterung.“ Bei dem Konzept stützt sich „Eifel Vital“ auf eine kürzlich vorgenommene externe Marktanalyse. Die darin gewonnenen Erkenntnisse, so Lindt, werden in einem zweitägigen Workshop (26. bis 28. April) nicht nur Gastronomen, sondern auch den Anbietern weitergehender und gesundheitsorientierter oder präventiver Produkte vermittelt. Hier biete sich die Möglichkeit zur Erweiterung des Netzwerks. Lindt appellierte an Anbieter solcher Produkte, sich mit ihm bis spätestens Anfang Juni in Verbindung zu setzen, selbst wenn es um Gymnastik, Tanzen oder auch Entspannung geht.

Der Kalender zeigt zahlreiche Termine mit den notwendigen Daten auf. Allerdings ist die Lesbarkeit für Menschen mit einer schon kleinen Sehschwäche eingeschränkt. Das kann der Projektmanager mit dem Kalender für das zweite Halbjahr ausmerzen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert