Simmerath - Auf dem CDU-Schiff fehlt nur noch der Kapitän

Auf dem CDU-Schiff fehlt nur noch der Kapitän

Von: ho
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Die Wahlmannschaft der Simmerather CDU für die Kommunalwahl im Mai steht. Auf der Vertreterversammlung gab es bei der Wahl der in den Ortsverbänden nominierten Kandidaten keine Überraschungen. Die Kandidaten mit einigen Neulingen in den 16 Wahlbezirken wollen laut Bernd Goffart (6.v.li.) die Wähler im Wahlkampf begeistern. Auf dem Foto fehlt Sander Lutterbach aus Rurberg. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Ordnung muss sein: Bei der Wahl der Ratskandidaten ist ein vorgeschriebenes Prozedere einzuhalten. CDU-Geschäftsführer Andreas Hermanns (re.) und Sascha Schlepütz (2. v. li. neben Stefan Haas) achteten mit darauf, dass alle Formalien eingehalten wurden. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath. Die Mannschaft steht und muss nun nur noch mit einem Kapitän versehen werden. Der Simmerather CDU-Gemeindeverband brachte am Donnerstagabend in der gegenüber dem Rathaus liegenden Seniorenresidenz bei seiner Vertreterversammlung zur Bestimmung der Ratskandidaten alles in trockene Tücher und läutete die heiße Phase für die Kommunalwahl im Mai ein.

Motivationshebel umgelegt

Den Motivationshebel legte Bernd Goffart, Vorsitzender des Gemeindeverbandes, auch gleich um: „Kämpfen, kämpfen heißt nun die Devise“, sagte er in Richtung der über 70 CDU-Mitglieder, „damit wir auch weiterhin die bestimmende Kraft in Simmerath bleiben“.

Erwartungsgemäß gab es bei der Wahl der zuvor in den elf Ortsverbänden von Lammersdorf bis Eicherscheid nominierten Kandidaten keine Überraschungen. Alle vorgeschlagenen Kandidaten für die 16 Wahlbezirke setzten sich ohne Gegenstimme durch, wozu Bernd Goffart feststellte: „Wir sind jetzt in der heißen Phase des Wahlkampfes. Sprechen Sie draußen mit den Leuten und versuchen Sie, diese zu begeistern“. Beispiele, die dafür anzuführen sind, nannte Goffart natürlich auch. Sekundarschule, Sportplatz, Schwimmbad, Infrastruktur, DSL-Versorgung und vor allem eine vernünftige Finanzpolitik wurden von ihm dazu angeführt.

„Zusammen mit Baesweiler sind wir die einzigen in der Region, die sich nicht im Nothaushalt befinden“, hob Goffart hervor, der zudem mit Stolz vermeldete, dass man zur Kommunalwahl eine „gute Mannschaft“ ins Rennen schicke, mit der man auch „Visionen“ habe. Hierzu wurde von ihm der neue Windpark im Lammersdorfer Wald genannt. Am Motivationsrad weiter drehend meinte Goffart abschließend: „Wir können eine tolle Bilanz vorweisen. Halten wir auch nach der Wahl den Laden weiter in Schwung“.

Da Versammlungen dieser Art an ein exakt vorgeschriebenes Prozedere gebunden sind, erläuterte Goffart hiernach eingehend auch das Verfahren zur Stimmabgabe und Wahlzettelfolge, bevor die 64 Wahlberechtigten mit Listen und Ankreuzen voll beschäftigt waren.

Während des Auszählvorganges nutzte Fraktionsvorsitzender Christoph Poschen die Gelegenheit, sich bei einigen CDU-Mitgliedern für ihre langjährige Arbeit zu bedanken. Hierzu gehörten Hans-Josef Hilsenbeck, der wieder für die Städteregion kandidiert, und auch Ursula Harth, die lange Jahre als Fraktionsgeschäftsführerin tätig war. Neben Josef Mohren dankte Poschen weiter namentlich Heiner Jansen (Rurberg), der ebenso nicht mehr als Ortsvorsteher antritt wie Robert Johnen (Lammersdorf), Bruno Löhrer (Strauch), Alex Stiel (Steckenborn) und Ulrich Offermann, der gleichfalls nicht mehr bei der anstehenden Kommunalwahl für ein Ratsmandat kandidiert.

Auch Poschen appellierte an die CDU-Vertreter, im Wahlkampf aktiv zu werden: „Zeigen Sie ihren Freunden und Bekannten doch einmal, was wir alles erreicht haben und gehen Sie mit ihnen beispielsweise zur Sekundarschule oder zum Schwimmbad“.

Dank an Poschen und Löhrer

Zwischen den einzelnen Wahlvorgängen der Direktkandidaten und deren Vertreter ergriff auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns das Wort: „Sie wissen, dass ich mich bereit erklärt habe, als Bürgermeister wieder in den Ring zu steigen“, erklärte er unter dem Beifall der CDU-Mitglieder. Hermanns hob die Wichtigkeit des geschlossenen Auftretens der Christdemokraten für ihn als Bürgermeister hervor. Für die bisherige Zusammenarbeit in der zurückliegenden fünfjährigen Legislaturperiode bedankte er sich vor allem beim Fraktionsvorsitzenden Christoph Poschen und dessen Vorgänger Bruno Löhrer. Von einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit sprach Hermanns auch im Zusammenhang mit Bernd Goffart, „der mich auch als stellvertretender Bürgermeister in bester Weise häufig vertreten hat“.

Nachdem das CDU-Team für die Kommunalwahl steht, muss nun noch deren Kapitän benannt werden.

Auf der Mitgliederversammlung am 13. Februar wäre allerdings alles andere als die einstimmige Wahl von Karl-Heinz Hermanns eine Überraschung.

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