Auf alten Bildern viele Verwandte wiedererkannt

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Chorleiter Klaus Plewnia und Brudermeister Edwin Lutterbach bedankten sich bei Hermine Frings für ihre Arbeit beim Seniorennachmittag am See.

Rurberg. Die Musiker der „Harmonie Rollesbroich“ eröffneten am ersten Advent den Seniorennachmittag für die Rurberger und Woffelsbacher Bürger Ü 70 im Antoniushof mit einigen gekonnt vorgetragenen Liedern passend zur Adventszeit. Brudermeister Edwin Lutterbach freute sich, dass von den 75 angemeldeten Besuchern immerhin 72 anwesend waren, hatten doch einige mit jahreszeitbedingter Erkältung zu kämpfen.

In einem Grußwort der Ortsvorsteher Sander Lutterbach (Rurberg) und Gerhard Schmitz (Woffelsbach) erging auch ihr Dank an die St. Sebastianus Schützen für die alljährliche Planung und Durchführung dieser gut angenommenen Veranstaltung zum Ausdruck.

Danach erläuterte der Woffelsbacher Chronist Walter Lauscher anhand von alten Bildern und Postkarten von 1910 bis 1960, wie das Rurtal von Woffelsbach bis zum Weidenbachtal vor dem Talsperrenbau ausgesehen hat. Ein Großteil des alten Woffelsbach, die Siedlung Weidenauel und die Weidenbachmühle nebst Kapelle verschwanden spätestens 1938 mit der ersten Talsperre. Da im Rurtal keine Ausweichfläche angeboten werden konnte, mussten diese Bürger sich einen anderweitigen Wohnsitz suchen. Ein weiterer Teil Woffelsbachs fiel dann Ende der 50er Jahre, bei der Aufstockung des Rursees, buchstäblich „ins Wasser“. Die Senioren dankten Walter Lauscher für diese von Florian Harth auf die Leinwand projizierten Bilder, auf denen einige ihre Verwandten wiedererkannten, mit herzlichem Applaus.

Danach ließ man sich gerne von den Schützenfrauen mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Diese hatten für jeden Gast zusätzlich ein süßes „Kaloriensäckchen“ zurechtgelegt.

Den zweiten Teil des Nachmittages gestaltete der Kirchenchor am Rursee unter seinem Dirigenten Bernhard Stoffels. Vorsitzender Klaus Plewnia übernahm die Moderation und wusste zu jedem der teilweise Jahrhunderte alten Lieder Wissenswertes zu sagen. Er bedankte sich bei der Notenwartin Hermine Frings, die in all den Jahren vorher das Programm des Chores zusammengestellt hatte und zwischen den Liedvorträgen Gedichte und Weihnachtsgeschichten vortrug. Diesem Dank schloss sich Brudermeister Edwin Lutterbach mit der Überreichung eines Blumenstraußes an. Hermine Frings sei über 15 Jahre mit ihren kleinen Präsenten für alle und ihren Vorträgen zu einer festen Größe geworden. Er wünschte sich im Namen aller sie noch lange im Chor hören zu können.

Zum Abschluss erhielten Philomena Dederichs und Johann Lutterbach ein Präsent als Teilnehmer mit der längsten Lebenserfahrung.

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