Roetgen - Arbeitsreiches Jahr für die Freiwilligen

Arbeitsreiches Jahr für die Freiwilligen

Von: heg
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Roetgen. Mit vielen Zahlen und Fakten zog der Roetgener Wehrführer Jürgen Linzenich auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr eine Bilanz des abgelaufenen Jahres.

Für ihn war es die letzte Versammlungsleitung, denn nach einem Vierteljahrhundert in der Wehrführung, davon zwölf Jahre an der Spitze, wird er seine im Mai ablaufende Amtszeit nicht mehr verlängern.

Der Roetgener Feuerwehr mit dem Löschzug Roetgen und der Löschgruppe Rott gehören insgesamt 99 Mitglieder an. Davon stehen 64 im aktiven Dienst, die Jugendfeuerwehr hat 18 und die Alters- und Ehrenabteilung 17 Mitglied.

Der Gesamtstand konnte gegenüber dem Vorjahr zwar gehalten werden, doch sei die Zahl der Aktiven zurückgegangen. Vor allem während der Urlaubszeit und tagsüber stünden nicht genügend Einsatzkräfte zur Verfügung. Zugelegt hat hingegen die Jugendabteilung.

Insgesamt 89 Einsätze

Im Laufe der Jahre konnten aus der Jugendfeuerwehr 50 Mitglieder in den aktiven Dienst übernommen werden, unterstrich Linzenich die Bedeutung der eigenen Nachwuchsförderung mit einem besonderen Dank an alle Betreuer und Ausbilder mit Gemeindejugendfeuerwehrwart Jürgen Heck an der Spitze.

Das vergangene Jahr habe der Feuerwehr mit 89 Einsätzen wieder eine Menge Arbeit beschert. Der schwierigste Einsatz im vergangenen Jahr sei die Bergung einer verschütteten Person aus einem Baugraben gewesen, blickte Linzenich zurück.

Mit 1956 Einsatzstunden wurde die Zahl des Vorjahres leicht unterschritten. Sonstige Dienststunden für Ausbildungsveranstaltungen und praktische Übungsdienste, vorbeugenden Brandschutz, Betreuung der Jugendfeuerwehr, und Brandschutzerziehung für Kinder summierten sich auf nahezu 10.000 Stunden.

Besonders hoch war die Ausbildungsbereitschaft bei überörtlichen Veranstaltungen. Stefan Heck, Frank Peters, Joachim Grefen und Joachim Wynands haben an Lehrgängen des Instituts der Feuerwehr in Münster teilgenommen.

Rund 50-mal tauchten Namen der Roetgener Aktiven, darunter auch der einzigen Feuerwehrfrau Martina Rombach, bei Lehrgängen auf Kreisebene auf.

Darüber hinaus hielten sich die Wehrleute mit internen Übungen und Ausbildungen fit für den Ernstfall.

Der Wehrführer appellierte an alle Mitglieder, diese auch in Zukunft angesichts der immer zahlreicheren und komplizierter zu bedienenden Geräte intensiv zu nutzen.
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