Einruhr - Arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr

Arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Auf qualifizierte Kräfte kann Einruhrs Löschgruppenführer Alexander Kapma (hinten, Mitte) auch im neuen Jahr zählen. Foto: Manfred Schmitz

Einruhr. 2014 war ein höchst arbeitsreiches Jahr für die Einruhrer Löschgruppe in Simmeraths Freiwilliger Gemeindefeuerwehr. Das erfuhren Freitag rund 20 Mitglieder und Gäste im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

Im Gerätehaus des Seedorfes hieß Löschgruppenführer Alexander Kapma unter den Versammelten auch Ortsvorsteher Christoph Poschen willkommen. Geschäftsführer Gerd Hüpgen verlas das Protokoll der Vorjahres-Hauptversammlung und hielt Rückblick auf das verflossene Vereinsjahr. Es war gekennzeichnet von 27 Einsätzen der Wehrleute – Alarmierungen durch Brandmelder, technische Hilfeleistungen (allein elf Ölspuren waren zu beseitigen) und sachkundigen Beistand nach Verkehrsunfällen. Alle Tätigkeiten der Bergungs- und Rettungskräfte beliefen sich im Jahr 2014 für Einruhrs Feuerwehr auf insgesamt 153 Einsatzstunden.

Aus der Statistik des Geschäftsführers ging hervor, dass die Löschgruppe Einruhr derzeit über 77 Mitglieder verfügt. 19 von ihnen gehören der aktiven Einsatzabteilung an, zwölf der Ehrenabteilung, und 46 Personen sind unentbehrliche Förderer der gemeinnützigen Kameradschaft.

Hüpen merkte an, Oberfeuerwehrmann Martin Breuer habe nach 37 aktiven Dienstjahren aus beruflichen Gründen den Wechsel in den inaktiven Status vollzogen. Mit Dennis Aerden aus der Jugendfeuerwehr konnte Breuers Nachfolger rekrutiert werden.

In Gerd Hüpgens Zahlenwerk waren auch acht Feuerwehrleute aufgeführt, die momentan in der Jugendfeuerwehr Rurtal Dienst tun. Im Berichtszeitraum waren 19 Übungs-, Unterrichts- und Weiterbildungs-Maßnahmen zu absolvieren, und zwar auf Gemeinde- wie Verbandsebene. Atemschutzlehrgänge, Fahrzeugtraining, Wartungsdienste für den Einsatzzug wie im Feuerwehr-Gerätehaus rundeten das zusätzlich bewältigte Leistungsspektrum von insgesamt fast 400 Einsatzstunden ab.

Zugleich waren elf Lehrgangsplätze in Grund- wie Fortbildungskursen zu belegen. Harald Pleus bestritt am Münsteraner Feuerwehr-Institut eine Reihe vorbereitender Lehrgänge und krönte seine bisherige Laufbahn inzwischen mit der Beförderung zum Brandmeister. Ihre Zeugnisse aufgrund bestandener Prüfungen erhielten Torben Reher, Swen Mahlberg und Dennis Aerden. Somit verfüge, errechnete der Geschäftsführer, die 19-köpfige Löschgruppe über fünf exponiert qualifizierte Führungskräfte. Die vermittelten Ausbildungsstunden erreichten die Summe von 288 Einheiten.

Über den Pflichten des Dienstplans kamen soziale Projekte und gesellige Unternehmungen nicht zu kurz. So waren sie Gäste ihrer Kalterherberger Kameraden zu deren Jubiläum und zeigten Präsenz beim „Tag der offenen Tür“ in Woffelsbach. Umfangreiche Sicherungsaufgaben waren zu Großveranstaltungen (Mountainbike-Marathon, Rursee-Marathon, Begleitung der Schiffsprozession, Martinszug) zu bewältigen. Insgesamt, weist Hüpgens Liste aus, „leistete unsere Löschgruppe 1243 Stunden für das Allgemeinwohl“. Eine Kameradschaftswanderung führte gleich zu Beginn des neuen Jahres nach Dedenborn. Eine attraktive Gemeinschaftstour für alle Mitglieder steht zudem kommenden Samstag (17. Januar) an.

Förderverein gegründet

Vor knapp einem Jahr fand die Gründungsversammlung des Vereins „Löschgruppe Einruhr“ statt. Dieser Förderkreis hat gegenwärtig 30 Mitglieder. Dank ihrem Engagement können künftig die finanziellen Mittel der Kameradschaftskasse nach dem Vereinsrecht verwaltet werden. Dem jungen Förderverein ging aus eben jener Kameradschaftskasse eine Spende über 500 Euro zu. Damit ließ sich Gutes tun: Bislang, seit 2002, konnten schon 260 Rauchmelder ausgegeben und installiert werden, Lampen und Dienstbekleidung für die Ausrüstung wurden angeschafft. Kassiererin Dorit Hüpgen, meldete einen gesunden Finanzbestand, leichtem Minus zum Trotz. Die Spende an den Förderverein schlug halt zu Buche. Gleichwohl attestierten die Revisoren Torben Reher und Axel Karbig der Schatzmeisterin tadellose Arbeit. Zum neuen Prüfer wurde Swen Malhlberg ernannt.

Ortsvorsteher Poschen dankte den Wehrleuten für ihren Einsatz und nahm zum geplanten Umbau des Gerätehauses Stellung. Dank tastkräftiger Hilfe der Löschgruppe und konstruktiver Zusammenarbeit der am Werk beteiligten Partner, „werden die Weichen gestellt, um Wünsche und Bedürfnisse der Wehrangehörigen zu berücksichtigen“, sagte Poschen.

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