Aprilwetter: Löschgruppe muss improvisieren

Von: ame
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Löschgruppe Imgenbroich
Einige Kinder nutzten beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Imgenbroich die Gelegenheit zu einer Fahrt mit dem Löschfahrzeug durch den Ort. Foto: Alfred Mertens

Imgenbroich. Improvisationskunst war diesmal für die Organisatoren des Tages der offenen Tür der Löschgruppe Imgenbroich der Freiwilligen Feuerwehr angesagt, denn die Wettervorhersage mit typischem Aprilwetter wie Kälte, Schneefall und nur kurzen sonnigen Abschnitten war nicht dazu geeignet, die Veranstaltungen außerhalb des Feuerwehrgerätehauses abzuhalten.

Lediglich die ausgestellten Fahrzeuge der Imgenbroicher Wehr standen vor dem Gerätehaus. Alle übrigen Aktivitäten wurden in das Innere des Feuerwehrgerätehauses verlagert. Selbst die Hüpfburg, die in etwas kleinerer Form für die Kinder zur Verfügung stand, fand im Gerätehaus einen geeigneten Platz.

Imgenbroichs Löschgruppenführer André Neuß konnte zum Tag der offenen Tür Abordnungen der Löschgruppen aus dem gesamten Stadtgebiet Monschau, des Technischen Hilfswerks aus Lammersdorf sowie Mitglieder der gemeinsamen Jugendfeuerwehr aus Imgenbroich und Konzen begrüßen. Monschaus Stadtbrandinspektor Falk Claßen sowie sein Stellvertreter Alexander Bongard waren ebenfalls der Einladung zum Imgenbroicher Gerätehaus gefolgt.

Vier ausgestellte Fahrzeuge konnten von den Besuchern in Augenschein genommen werden. Der Dekon-P wurde 2001 durch den Katastrophenschutz beim Löschzug Konzen/Imgenbroich stationiert. Das Fahrzeug dient vornehmlich zur Dekontamination (Reinigung) von Personen an Einsatzstellen mit Gefahrgut. Das Löschfahrzeug LF 16/12 wird bei der Brandbekämpfung, zur Förderung von Löschwasser und für einfache technische Hilfeleistungen eingesetzt. Bernd Schreiber und Eric Drejer hatten sich bereiterklärt, mit dem ausgestellten LF 8 Kindern eine Rundfahrt durch den Ort zu ermöglichen. Von der Städteregion Aachen war ein Erkunder für CBRN-Messtechnik zur Verfügung gestellt worden.

Ignaz Steffens informierte die Besucher über alles Wissenswerte rund um das Thema Rauchmelder. „Für die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen wird zu Beginn des nächsten Jahres die Anschaffung von Rauchmeldern in Haushalten verpflichtend. Für mich ist es allerdings nicht verständlich, dass diese Anschaffung nicht einer gesetzlichen Prüfung unterliegt.

In Bayern prüft zum Beispiel der Schornsteinfeger, ob ein Rauchmelder in der Wohnung vorhanden ist“, sagte er. Am Getränkestand wurden die Besucher von Mitgliedern der Imgenbroicher St.-Hubertus-Schützenbruderschaft versorgt. Gegrilltes wurde von Kameraden der Imgenbroicher Wehr zubereitet. Die Damen der Imgenbroicher Wehrleute hatten eine Cafeteria aufgebaut.

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