Ansprechpartner für Arbeitsmarkt

Von: P. St.
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Neuer Leiter des Jobcenters der Städteregion Aachen für den Südkreis in Simmerath ist Jürgen Crombach (2. v. re.), der die Nachfolge von Horst Lauscher antritt. Rechts Stefan Graaf, Geschäftsführer Jobcenter der Städteregion Aachen und Christian Neuß, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (li.). Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. „Teamleiter Team 659” vom Integrationsteam Südkreis lautet die offizielle Bezeichnung, aber Jürgen Crombach möchte in erster Linie „Ansprechpartner für die Kunden sein”, um diese in ein Arbeitsverhältnis zu vermitteln oder im anderen Fall die Leistungen zum Lebensunterhalt sicherstellen.

Der 48-jährige gebürtige Aachener ist seit Mitte November neuer Leiter der Geschäftsstelle Südkreis des Jobcenters der Städteregion Aachen. Untergebacht ist das Jobcenter für den Südkreis im Polizeigebäude an der Hauptstraße in Simmerath. Crombach, der in fast 27 Jahren als Mitarbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit große Erfahrung bei der Arbeitsvermittlung gesammelt hat, war zuletzt in der Jobcenter-Geschäftsstelle in Stolberg tätig, davor Teamleiter der Arbeitsvermittlung in der Geschäftsstelle Aachen. Er tritt damit die Nachfolge Horst Lauscher an, der seit 2005 als Teamleiter das Südkreis-Jobcenter geführt hat. Lauscher ist bereits seit Mitte Oktober Leiter des Jobcenters in Alsdorf.

Gestern gab Stefan Graaf, der Geschäftsführer Jobcenter der Städteregion Aachen, den Wechsel offiziell bekannt. Das Jobcenter in Simmerath mit seinen 14 Mitarbeitern werde als „Eckpfeiler im Südkreis” bestehen bleiben, und man sei froh, die Teamleitung an einen erfahrenen Mitarbeiter zu übergeben. Crombach, der in Roetgen wohnt, freut sich in Simmerath auf die Arbeit mit einer „motivierten Mannschaft.” Arbeitsvermittlung, Fallmagement und und Leistungsbezug befinde sich in Simmerath unter einem Dach, freut sich der neue Teamleiter auf vielfältige Aufgaben.

Kurze Wege und gute Kontakte in die Region sieht Crombach als Vorteil für die zügige Integration in den Arbeitsmarkt. Wichtig sei für ihn, „dem Kunden auf Augenhöhe zu begegnen.” Auch noch weitere Besonderheiten bietet das Jobcenter in Simmerath. Im Südkreis liegt aktuell mit 3,7 Prozent die Arbeitslosenquote am niedrigsten innerhalb der Städteregion, und in der Eifel verteilen sich die Empfänger von SGB I-Leistungen und Hartz IV-Empfängern zu je 50 Prozent. Dass in anderen Bereichen der Anteil der Hartz IV-Empfänger bei zwei Dritteln liegt, spricht laut Crombach auch die für die Motivation und Flexibilität der Kunden und der einheimischen Wirtschaft. Den „Abbau von Vermittlungshemmnissen” betrachte er als eine weitere Aufgabe des Jobcenters. Im Bereich der Arbeitsagentur Monschau sind derzeit knapp 180 freie Stellen gemeldet Die Zahl der Arbeitslosen lag im November 2011 bei 340, darunter nur 44 Jugendliche. Seitens des Jobcenters werden aktuell 1045 Menschen in 548 Bedarfsgemeinschaften betreut. Man wolle, so Crombach, die kreativen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln und darauf hinarbeiten, dass die Betroffenen den Lebensunterhalt aus eigener Kraft sicherstellen können.

Der Vorgänger als Teamleiter, Horst Lauscher, der seinen Wohnsitz nach Alsdorf verlagert hat, zeigte sich überzeugt von den Qualitäten seines Nachfolgers. Lauscher, der ursprünglich beim Sozialamt der Gemeinde Simmerath beschäftigt war und seit 2005 die Umstellung zur Arge und später zum Jobcenter begleitete, freute sich über die gute Entwicklung, die das neue System nach holprigen Start genommen habe.

Die meisten Angelegenheiten können die Kunden im Jobcenter in Simmerath erledigen, in speziellen Fragen werden die Kollegen in Stolberg und Aachen aushelfen. Die Geschäftsstelle in Simmerath ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie zusätzlich donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.
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