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Angemerkt: Das kleine Wunder der Eifel in Weiß

Ein Kommentar von Peter Stollenwerk

Am Sonntag konnte man noch in karierten Hemdsärmeln durch die herbstliche Landschaft der lachenden Sonne entgegen stiefeln oder in den Gartenlokalen am Rursee Pflaumenkuchen bestellen, ehe nun der Oktober ganz abrupt sein Farbenspiel unterbrochen hat. Der bevorstehende Winter hat seine erste Visitenkarte abgegeben, auch wenn man sich beeilen musste, um davon etwas zu sehen.

Das kleine Wunder der Eifel ist wieder wahr geworden, und schnelle Bilder des ersten Schnees wirbelten nur Minuten später durchs soziale Netz. Ja, es ist wahr, der Winter lässt uns Eifeler nicht im Stich. Und das ist auch gut so.

Wie sonst wäre es dem Eifeler möglich, dem Flachländer seine bestens gepflegte Vorstellung von dieser herben Landschaft zu bedienen, wo man sich die Hälfte des Jahres abgeschieden und abgeschnitten in der Wildnis, eingekeilt zwischen Nationalpark und Brackvenn, dem Überlebenskampf stellt.

Die bereits im Spätsommer dem Eifeler häufig und angstvoll gestellte Frage, ob es denn schon schneit und es Zeit wäre, die Schneeketten aufzuziehen, hat mal wieder ihre volle Berechtigung unter Beweis gestellt. Danke, Petrus für dieses wundersame Weiß! Weiter so, aber bitte nicht übertreiben!

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