Monschau - Anbieter zeigen Interesse für Glasfaser-Ausbau in Monschau

Anbieter zeigen Interesse für Glasfaser-Ausbau in Monschau

Von: raab
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Internetanbieter blicken beim Glasfaser-Ausbau auch auf das Monschauer Stadtgebiet. Symbolbild: dpa

Monschau. Das Thema Glasfaser ist seit der Werbeoffensive der Deutschen Glasfaser GmbH in den Gemeinden Roetgen und Simmerath in aller Munde. Dort wird das Unternehmen rund 16 Millionen Euro investieren, um die Kommunen zunächst mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s zu versorgen, später auch bis zu 1000 Mbit/s.

Schon im März sollen die ersten Glasfaseranschlüsse in Lammersdorf liegen, und bis Ende Oktober 2018 sollen alle Haushalte, die bis zum 17. November 2017 einen Vertrag mit dem Internetanbieter abgeschlossen haben, folgen.

Nachdem Simmerath und Roetgen als Vorreiter fungiert haben, kommt das Thema nun auch immer wieder in Monschau auf. Die Deutsche Glasfaser habe bereits ihr Interesse an einer Akquise in Monschau bekundet, weitere Infos hierzu würden zeitnah folgen. Demnach sollen Konzen und Imgenbroich zuerst akquiriert werden, teilte Bürgermeisterin Margareta Ritter in der jüngsten Ratssitzung mit. Da der Zeitplan der Deutschen Glasfaser GmbH bis Ende nächsten Jahres voll sei, wäre der Ausbau für Monschau aber erst im Jahr 2019 ein Thema.

In der Ratssitzung sprach der CDU-Fraktionsvorsitzende Micha Kreitz die sogenannten „weißen Flecken“ an, also jene Haushalte, die bisher noch unter der 50-Mbit/s-Grenze liegen und somit die aktuell möglichen Internetgeschwindigkeiten nicht nutzen können. Ritter führte hierzu aus, dass es sich bei den angesprochenen „weißen Flecken“ um circa 360 Gehöfte und Haushalte handele, für die die Stadt mittlerweile einen Bewilligungsbescheid erhalten habe und man somit nunmehr einen Auftrag vergeben könne. Dies wiederum könne sich bis zu zwei Monaten hinziehen, dann jedoch könne ab Januar 2018 gebaut werden. Somit würden dann auch diesen 360 Haushalten Bandbreiten mit bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung stehen.

Im Gewerbegebiet Imgenbroich könne ein weiterer Ausbau mit Mitteln aus einem Bundesprogramm erfolgen, sagte Ritter. Der Eigenanteil für einen Anschluss liege hier bei 2000 Euro. Bisher bestehe jedoch lediglich eine Förderabsicht, gab die Bürgermeisterin zu verstehen.

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