An der Panzerglasscheibe war dann Ende

Von: P. St.
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Keine Beute, aber hoher Schade
Keine Beute, aber hoher Schaden: Das Panzerglas am Juweliergeschäft Kaulard in Simmerath war auch diesmal nicht zu durchdringen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Für Hans-Benno Kaulard ist das Maß langsam voll: In regelmäßigen Abständen sind seit dem Jahr 2006 seine drei Juweliergeschäfte in Monschau, Imgenbroich und Simmerath das Ziel von nächtlichen Einbrüchen geworden.

Für den Monschauer Geschäftsmann bietet sich dabei stets das gleiche Bild: Die Täter verursachen eine Menge Sachschaden, aber an die Beute kommen sie nicht heran. „Unsere Läden sind hervorragend gesichert, da haben Einbrecher keine Chance”, sagt Kaulard und wünscht sich, dass sich diese Tatsache allmählich in den einschlägigen Kreisen herumspricht.

Einen erneuten Einbruchsversuch gab es in der Nacht von Sonntag auf Montag: Zum wiederholten Mal hatten es die Täter auf das Juweliergeschäft in der Robert Koch-Straße in Simmerath abgesehen. Im Schutz der nebelverhangenen Nacht versuchten sie an der Seite des Geschäftsgebäudes mit einem schweren Stein eine Scheibe aus Panzerglas zu zertrümmern, ein Unterfangen, das ihnen trotz mehrerer Versuche nicht gelang. Die Täter hatten ihre nächtliche Attacke offensichtlich von langer Hand geplant, indem sie zuvor mit einem Gegenstand die Außenrollladen festgeklemmt hatten. Diese Rollladen fahren am Abend automatisch herunter.

Als die massive Panzerglas-Scheibe nicht nachgeben wollte, versuchten die Täter noch, über den Kellereingang ins Gebäude zu gelangen, was ebenfalls fehlschlug.

1000 Euro Belohnung

Zurückblieb nach dieser Nacht wieder einmal ein enormer Sachschaden, den Hans-Benno Kaulard mit mindestens 25.000 Euro beziffert.

Die Polizei hat umgehend die Spuren gesichert, aber keine Hinweise auf die Täter gefunden. Für solche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat Kaulard eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt.
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