Imgenbroich - An der „Linde” tut sich etwas

An der „Linde” tut sich etwas

Von: Ernst Schneiders
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Auf dem Gelände der ehemalige
Auf dem Gelände der ehemaligen Restauration „Linde” in Imgenbroich soll es endlich weitergehen.

Imgenbroich. Früher war „Zur Linde” eine der beliebtesten Kneipen im ganzen Dorf. Das Bier lief gut und die Hausmannskost auf der Speisekarte war auch quantitativ herausragend. In Erinnerung geblieben sind die „legendären Rumpsteaks”, die es „bei Hennes” gab.

Unter diesem Namen war die Dorfkneipe noch bekannter als unter „Zur Linde”. Von weither sollen die Gäste nach Imgenbroich gekommen sein, um sich ein Steak einzuverleiben. Das ist Vergangenheit, seit einigen Jahren ist die Restauration geschlossen.

Die Gegenwart waren bisher zunehmend heruntergekommene Gebäude und städtebaulicher Stillstand. Doch damit soll es ein Ende haben. Wie Stefan Schepers, Geschäftsführer der Bonafide Immobilien GmbH, gegenüber unserer Zeitung erklärte, habe Bonafide im Namen des Eigentümers, eines Baumarktbesitzers aus Simmerath, bei der Städteregion Aachen einen Abrissantrag gestellt. Inzwischen sind Arbeiter dabei, Bauschutt aus dem Inneren des Gebäudes in einen Container zu füllen.

Wie Schepers weiter mitteilte, habe er für die künftige Nutzung des Geländes mehrere Bauvoranfragen an die Städteregion gerichtet, „um zu erkunden, was dort möglich ist”. Es gebe einige Ideen, doch wolle man zunächst die Ergebnisse der städteregionalen Prüfung abwarten und „nicht mit irgendetwas vorpreschen, was nachher nicht geht”.

Grundgerüst soll ein Glasbau mit mehreren Geschäften unter dem Namen „Linde Center” sein. Doch Stefan Schepers hielt sich generell bedeckt: „Es ist noch nichts spruchreif.” Zufrieden ist der Bonafide-Geschäftsführer, dass es gelungen ist, die bestehenden Mietverträge aufzulösen. „Wir haben eine Alternative für die Mieter gefunden. Wir konnten sie schließlich nicht auf die Straße setzen.”

Schepers, der sich bei der Lokalredaktion telefonisch aus dem Norden von Thailand meldete, wo er nach eigener Aussage an einem Hotelprojekt für die Hilton-Gruppe arbeitet, widersprach Gerüchten, er habe „Kaufland” in Simmerath Grundstücke angeboten.

Es habe Kontakte gegeben, räumte er ein, und er habe auch erklärt, dass es in Simmerath geeignete Grundstücke gebe. Aber er habe Kaufland auch darauf hingewiesen, dass die Ansiedlung eines weiteren Vollsortimenters in der Gemeinde politisch nicht gewollt sei. Schepers: „In Simmerath verfolgt man nämlich nicht den Plan einer Überversorgung.”

Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter reagierte auf die angekündigten Aktivitäten auf dem „Linde”-Gelände zurückhaltend: „Noch ist uns nichts bekannt. Aber zumindest wird dort jetzt einmal vernünftig aufgeräumt.”
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