Schmidt - AMI: Trio spielt Flötenmusik auf hohem Niveau

AMI: Trio spielt Flötenmusik auf hohem Niveau

Von: ale
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Sicher gewannen sie mit ihrem Konzert in der Schmidter Pfarrkirche neue Fans für Querflötenmusik: das Trio AMI, bestehend aus Marie-Luise Kerkau, Ingo Koch und Anne-Ruth Brockhaus (von links). Foto: ale

Schmidt. Sie hatten Flötenmusik auf hohem Niveau versprochen, sie wollten klassische Musik dem Publikum näherbringen – das ist gelungen: Am Sonntag gab das Trio AMI in der Schmidter Pfarrkirche St. Hubertus sein Sommerdebüt, überraschte und begeisterte damit die Musikfreunde.

Anne-Ruth Brockhaus, Marie-Luise Kerkau und Ingo Koch bilden mittlerweile ein festes Ensemble, nachdem das Studium an der Robert-Schumann-Hochschule sie zusammengeführt hat. Bei diesem Auftritt boten sie ein Programm, das ihr Können unter Beweis stellte und Kostproben von Kompositionen durch mehrere Jahrhunderte enthielt.

Mit Joseph Bodin de Boismortiers Sonate h-moll begannen sie, vermeintlich schwerelos. Die Einsätze saßen, und es wurde ein sehr harmonischer Vortrag. Ingo Koch, der aus Schmidt kommt, begrüßte das Publikum und erklärte, dass das Trio demnächst an Wettbewerben teilnehmen wird und hier einen Teil des dafür gewählten Repertoires vorstellen würde.

Für Eugene Walckiers „Trois Trios“ bekamen die Drei lautstarken Applaus: Hier erfreute man sich am dreistimmigen Flötenklang, an einem gekonnten Zusammenspiel und besonders im Scherzo an einer Melodie, die nahezu unbekümmert vorgetragen wurde.

Zum nächsten Stück erläuterte Anne-Ruth Brockhaus, dass dessen Komponist, Friedrich Kuhlau, in Uelzen geboren sei und ein begnadeter Flötist war. In seiner Geburtsstadt finde im Oktober ein internationaler Flötenwettbewerb statt, auf den sich das Trio AMI vorbereite.

So hörte man noch intensiver zu, als die musikalischen Ideen des Friedrich Kuhlau in der Schmidter Kirche verwirklicht wurden – „eine der spannendsten, aufregendsten und lohnendsten Aufgaben für Flötisten“, wie die junge Musikerin meinte.

Die „Flöten in Ferien“ von Jacques Casterede kamen in vier kleinen Sätzen pastoral, freudig und träumerisch daher. Der Applaus wollte nicht enden, so erlebten die Zuhörer noch eine flotte Zugabe von Sebastian Theilig, in der die drei Flötisten ihr Bestes gaben.

Viele Musikfreunde gingen zu den Musikern, um sich für diesen Genuss herzlich zu bedanken. „Es war ganz wunderbar“, fand eine Besucherin, die selbst Flöte spielt. Und eines steht fest: Das Publikum aus Schmidt und Umgebung wird den Dreien ganz fest die Daumen drücken für den Wettbewerb!

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