Am Volkstrauertag den Toten der beiden Weltkriege gedacht

Von: ho
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Auch am Simmerather Kriegerdenkmal wurde anlässlich des Volkstrauertages an die Toten gedacht. Bei der besinnlichen Zeremonie hielten Ortskartellvorsitzender Erwin Finken, Vertreter der verschiedenen Konfessionen und Ortsvorsteher Stefan Haas Ansprachen. Foto: Hoffmann

Simmerath. Auch am Kriegerdenkmal in Simmerath fand am Sonntag – wie fast überall in der Eifel – eine stilvolle Zeremonie anlässlich des Volkstrauertages unter Beteiligung der Bevölkerung statt.

Ortskartellvorsitzender Erwin Finken und Ortsvorsteher Stefan Haas hoben in ihren Ansprachen in bewegenden Worten hervor, dass man nun schon über 70 Jahre in Frieden leben würde und man an diesem Tag der Menschen gedenke, die in den beiden Weltkriegen zu Tode gekommen sind.

Vor dem Gang zum Kriegerdenkmal hatte man in der Simmerather Pfarrkirche einen ökumenischen Wortgottesdienst für die Toten der beiden Weltkriege gefeiert. Im Anschluss ging man dann in Begleitung der Hansa-Blasmusik, der Freiwilligen Feuerwehr und einer Abordnung der Schützen zum Ehrenmal an der kleinen Hauptstraße, wo der Kirchenchor nochmals gesanglich auf den Volkstrauertag einstimmte.

Erwin Finken erinnerte daran, dass die Kriegsgräber eine eindringliche Mahnung für den Frieden seien. Für das Andenken an die toten Soldaten sei auch das Engagement junger Leute gefragt. Finken weiter: „Wir erleben immer wieder, dass Soldaten, Polizisten und Entwicklungshelfer heute sich für andere einsetzen und dabei ihr Leben riskieren. Unser Gedenken gilt auch denen, die dabei sterben für unser Land im Einsatz für Demokratie und Freiheit.“

Auch die Kinder der Simmerather Grundschule waren in die Gedenkzeremonie mit einem eigenen Beitrag eingebunden. Nach der anschließenden Kranzniederlegung durch Kinder und Jugendliche der katholischen Grundschule und Jugendaktiv Simmerath intonierte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr würdevoll „Ich hatte einen Kameraden“.

Gemeindereferent Sven Riehn und Pfarrerin Heike Hirt sprachen anschließend Gebete, bevor die Hansa-Blasmusik das Deutschland-Lied anstimmte.

Danach ging es unter Begleitung des Spielmannszuges zurück zum Kirchplatz, wo die würdevolle Zeremonie zum Volkstrauertag endete.

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