Am Sonntag ist in Kommern wieder Waschtag

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Das Freilichtmuseum Kommern lädt am Sonntag, 24. Juli, zum Waschtag ein. Dort können Besucherinnen und Besucher erleben, wie mühselig die Wäschepflege früher war.

Eifel. Im Freilichtmuseum Kommern ist am Sonntag, 24. Juli, Waschtag. Die Besucher können erleben, wie mühselig die Wäschepflege von Hand und mit einfachen Geräten früher war. Auch Kinder dürfen bei den Waschfrauen im Museum mithelfen.

Bis in die späte Nachkriegszeit hinein, bevor die vollautomatische Waschmaschine allgemeine Verbreitung fand, war der Waschtag für viele Frauen ein Alptraum. Denn Waschen war ein langwieriger Prozess. Am Vorabend wurde die Wäsche in einer Lauge aus Buchenholzasche eingeweicht.

Beim Kochen der Wäsche am nächsten Tag verwandelte sich die Waschküche in eine Sauna. Das Rubbeln der Wäsche auf dem Waschbrett, das Auswringen und Wenden der großen Wäscheteile war besonders harte Arbeit. Aus dem heißen Wasser kam die Wäsche dann in das eiskalte Spülwasser.

Da der Waschtag für die Frauen Schwerstarbeit bedeutete, musste der übrige Haushalt an dem Tag liegenbleiben. So kam meist nur aufgewärmter Eintopf auf den Tisch. Und auch an den nächsten Tagen blieb für das Kochen kaum Zeit: Zu sehr waren die Frauen noch mit Flicken und Bügeln beschäftigt. Der Museumseintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind frei. Parken kostet 2,50 Euro.

Mehr unter: www.kommern.lvr.de


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