Am Infotag hat‘s Klick gemacht

Von: hes
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Reine Frauensache: Nele, Lena und Luna (von links) freuen sich ebenso wie ihre Mamas auf die St. Ursula-Schule, Elsa (ganz rechts) nicht minder auf das Monschauer Gymnasium. Foto: Heiner Schepp

Nordeifel. An der Sekundarschule in Simmerath ist am Samstag Tag der offenen Tür. Von 10 bis 13 Uhr können sich Kinder und Eltern davon überzeugen, wie sich die junge Schule seit ihrem Start vor anderthalb Jahren entwickelt hat und was sie leistet.

Für die meisten Eltern der aktuellen Viertklässler aber ist die Entscheidung, welche Schule ihr Sprössling ab Sommer besucht längst gefallen.

„Wir hatten das Empfehlungsgespräch mit dem Klassenlehrer und danach war für uns klar, dass Luna die Mädchenrealschule besuchen soll“, berichten Alexandra und Bernd Hursel aus Konzen. Beim Infotag habe die Schule einen so guten Eindruck auf sie und ihre Tochter gemacht, „dass wir uns über die Sekundarschule als Alternative gar nicht erst informiert haben“, räumt Alexandra Hursel ein. Bei Ute Langohr und ihrer Tochter war das ähnlich: „Im Gegensatz zu ihren beiden großen Brüdern ist Nele eher nicht der Typ fürs Gymnasium. Aber auch wir sehen sie auf einer reinen Mädchenschule besser aufgehoben“, gesteht die Mutter, dass diese Verfahrensweise „ein bisschen unfair gegenüber der neuen Schule“ sei, die sich „aber sicher entwickeln wird“. Lena Schäfer war zwar auch beim „Pfiffikustag“ an St. Michael, hat aber beim Infotag an St. Ursula „Feuer gefangen“, besonders der Kunstraum hat es dem Mädchen angetan. Lena wohnt in Strauch und nimmt für die Schule ihrer Wahl sogar den weiteren Weg ins Tal nach Monschau in Kauf, wie ihre Mutter Miriam berichtet.

Alle drei Mädels, die derzeit noch die Grundschule Imgenbroich-Konzen besuchen, finden es toll, dass sie auch künftig in der gleichen Klasse sind – die Entscheidung beeinflusst hat das nach Aussage ihrer Mütter aber nicht.

Eine weitere Freundin des Trios hat sich dagegen für das Gymnasium entschieden – und das nach eigener Aussage schon vor langer Zeit: „Ich wollte schon immer auf das St. Michael-Gymnasium, weil es da eine Orchesterklasse gibt und das einfach eine coole Schule ist. Außerdem ist meine Schwester Antonia auch am MGM und mein Papa dort Lehrer“, sprudelt es aus Elsa Model heraus.

Ortswechsel. Fünf muntere Jungs der Klasse 4d an der Grundschule Simmerath berichten, wo für sie ab Sommer die Reise hingeht. „Sekundarschule!“ ruft Elias freudestrahlend und fügt hinzu: „Gymi ist mir zu stressig. Da müsste ich immer Nachhilfe nehmen“, sagt der Neunjährige ehrlich. Außerdem gehen da fast alle unserer Freunde hin und es ist nicht so viel Fahrerei“, ergänzt sein Kumpel Louis (9). Auch hier ist es ein Trio, dass sich für die gleiche Schule entschieden hat, denn auch Pascal (12) wird die fünfte Klasse an der Sekundarschule in Simmerath besuchen.

Nicht nur die uneingeschränkte Gymnasialempfehlung war dagegen für Konrad beziehungsweise seine Eltern der Grund, ab Sommer das Gymnasium in Vossenack zu besuchen: „Mein großer Bruder Simon ist auch dort, und die Schule ist toll!“, freut sich der Neunjährige auf das FGV, wo Schüler aus Simmerath aktuell mit 280 Mädchen und Jungen die größte Gruppe stellen.

In jedem Falle weiter als bisher wird ab Sommer auch der Weg für die Viertklässler in Höfen oder Kalterherberg. Jungen ohne Gymnasialempfehlung könnten von dort aus auch die Realschule in Schleiden besuchen, doch für Heike Kirch-Bock kam das nicht in Frage: „Die Busverbindungen sind nicht besonders“, weiß die Mutter des neunjährigen Marlon, der deshalb heute mit Spannung dem Infotag an der Sekundarschule in Simmerath entgegensieht.Geographisch gesehen die meisten Auswahlmöglichkeiten haben die Eltern und Kinder in Roetgen.

Neben der Privatschule im Ort sind die Gymnasien in Monschau, Vossenack und Aachen gut erreichbar, auch die Sekundarschule in Simmerath und die Real- und Gesamtschulen in Aachen. „Und für Mädchen die St. Ursula-Realschule“, hat sich auch Mutter Silvia Bourceau längst entschieden. „Tizia fand den Infotag toll, freut sich ungemein auf die Schule – und auf die Anmeldung“, erzählt die Roetgenerin lachend. Die meisten Viertklässler der GGS Roetgen wechselten in den letzten Jahren stets zum Inda-Gymnasium nach Kornelimünsters, dessen Einzugsbereich von Aachen-Innenstadt bis Höfen reicht. „Mit der Anzahl der Anmeldungen aus Roetgen könnten wir mindestens eine der fünf Eingangsklassen eröffnen, verteilen die Schüler aber nach deren Wünschen“, erklärt Schulleiter Arthur Bierganz, der nun gespannt der Anmeldung entgegen sieht.

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