Am Heldter Weg geht es weiter

Von: P. St.
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Das Baugebiet Heldter Weg zwischen Simmerath Kesternich soll größer werden. Die Grünflächen (li.) sollen bis zum Wirtschaftsweg für 14 weitere Wohngebäude erschlossen werden. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Das Interesse von Bauwilligen, sich zwischen Simmerath und Kesternich im Baugebiet Heldter Weg niederzulassen, scheint inzwischen wieder ausgeprägter zu sein, so dass die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes nach einer Phase der Ruhestellung jetzt wieder aufgenommen wird.

Das Plangebiet soll erweitert werden, nachdem ein Investor die Errichtung von zehn weiteren Wohngebäuden in eingeschossiger Bauweise in Angriff nehmen möchte.

Die benachbarte Parzelle direkt an der Stichstraße Heldter Weg kann aufgrund des hier vorhandenen Bebauungsplans bereits bebaut werden und würde Platz für vier weitere Wohngebäude bieten.

Der Simmerather Planungsausschuss beschloss am Donnerstagabend in Anwesenheit zahlreicher Anwohner und Interessenten bei einer Gegenstimme der UWG das Bauleitplanverfahren fortzuführen.

Wie die Planungen konkret aussehen soll am Montag, 22. Juni, um 19.30 Uhr in einer Bürgerinformation im Sitzungssaal des Rathauses Interessierten und Betroffenen dargestellt werden.

Zu Wort melden dürfte sich bei dieser Veranstaltung auch die Bürgerinitiative Heldter Weg, die ebenfalls zu der Veranstaltung geladen wurde. Anfangs hatte die Bürgerinitiative die Befürchtung, dass bei Aufnahme der Bautätigkeit das ohnehin eng geschnittene Wohngebiet einer starken Belastung durch Baustellenverkehr ausgesetzt sei und insbesondere die Kinder verstärkten Gefahren ausgesetzt seien. Nun argumentiert die Bürgerinitiative zusätzlich noch mit ihrer Auffassung, dass kein Bedarf für eine weitere Wohnbebauung im Heldter Weg erkennbar sei.

Bei der Bürgerinformation sollen nun Möglichkeiten einer verträglichen Erschließung während der Bauphase diskutiert werden und auch dargestellt werden, dass der Bedarf durchaus vorhanden sei.

„Der Wille nach weiterer Wohnbebauung ist vorhanden“, stellte Jens Wunderlich (CDU) fest, während Manfred Sawallich (SPD) seinen Wunsch in den Vordergrund rückte, das Verfahren mit den Bürgern gemeinsam fortzuführen. Walter Heinrichs (UWG) sah keinen Bedarf für eine weitere Baulanderschließung, während Hermann-Josef Bongard (FDP) in den Aktivitäten eines Investors sehr wohl Bedarf erkannte.

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