Alte Rurbrücke in Heimbach wird saniert

Von: mv
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Die Brücke über die Rur in H
Die Brücke über die Rur in Heimbach ist noch bis zum 16. November gesperrt. Das Bauwerk wird für knapp 200 000 Euro saniert. Foto: Bert van Londen

Heimbach. „Wir haben in Heimbach mehr Brücken über die Rur als Köln über den Rhein”, sagt Peter Cremer, der im Heimbacher Rathaus für das Planen und Bauen zuständig ist.

Seit dem 10. September wird die Brücke, die zu Gärten, zum Haus des Gastes, zum Kurparkcafé, zum Betriebsgelände des Wasserverbands Eifel Rur (WVER) und zu einem große Parkplatz führt, saniert.

Ab Freitag, 16. November, ist sie wieder befahrbar. In nur zehn Wochen Bauzeit hat eine Eifeler Firma ganze Arbeit geleistet und bei umfangreichen Sanierungsarbeiten eine Summe von knapp 200 000 Euro verbaut. Zahlen muss Heimbach davon nur 25 Prozent, den Rest bringt der WVER auf. Das Bauwerk hat eine neue Asphaltschicht und eine neue Verfugung erhalten.

Die Kostenverteilung hat historische Gründe: Die Brücke wurde 1936 errichtet, als man auch die Rurtalsperre baute. Früher gab es dort nur eine Furt. Als aber die Talsperre gebaut wurde, wusste man nicht, welche Wassermassen genau zu welchem Zeitpunkt auf Heimbach zukommen würden. „Aus dieser Zeit”, so Cremer, „resultiert die Verpflichtung, dass der WVER sich an den Kosten für die Brücke beteiligt”.

Das Bauwerk ist vier Meter breit und 40 Meter lang. Es ist einer von insgesamt zehn Übergängen über die Rur. Die Brücke ist aus Bruchstein gebaut, sie hat Bögen aus Beton.

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