Nordeifel - Alle Aspekte der Nachhaltigkeit erfüllt

Alle Aspekte der Nachhaltigkeit erfüllt

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Nordeifel. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat jetzt erstmals zukunftsweisende Initiativen aus Deutschland ausgezeichnet, die helfen, eine nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.

Jedes Jahr erhalten zukünftig 100 herausragende Projekte oder Projektentwürfe zu nachhaltigem Handeln im Umgang mit der Umwelt, in der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens oder des Wirtschaftens das Qualitätslabel „Werkstatt N”. Auf seiner Jahreskonferenz am 27. September in Berlin hat der Rat ausgewählte N-Projekte und ihre Macher vorgestellt.

Deutschlandweit beachtet

Ausgezeichnet wurde dabei auch „Eifel barrierefrei - Natur für Alle”. Mit dieser Initiative fördert der Naturpark Nordeifel zusammen mit dem Nationalpark Eifel und vielen weiteren regionalen Partnern seit einigen Jahren das Natur- und Landschaftserlebnis für Menschen mit Behinderung und ältere Menschen.

Die erfolgreichen Projekte und Maßnahmen finden deutschlandweit große Beachtung, was auch die neuerliche Auszeichnung belegt. Insgesamt konnten bisher rund zwei Mio. Euro mit Unterstützung der EU, des Landes Nordrhein-Westfalen und von Stiftungen in diese Aufgabe investiert werden. Aber auch ökonomisch hat diese Initiative positive Auswirkungen, denn die Menschen mit Behinderung und die älteren Menschen sind interessante touristische Zielgruppen, die zusätzliche und leicht erlebbare Angebote wünschen. Damit erfüllt „Eifel barrierefrei” vorbildhaft alle Aspekte der Nachhaltigkeit.

Aus den Bewerbungen um die Auszeichnung wählt eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Rates und aus Experten der RNE-Geschäftsstelle, Projekte und Projektentwürfe für Nachhaltigkeit aus, die das Qualitätslabel „Werkstatt N” 2011 erhalten. 45 bereits in der Pilotphase mit dem Label „Werkstatt N” ausgezeichnete Projekte wurden auf der Jahreskonferenz des Rates in Berlin vorgestellt und sind auf www.werkstatt-n.de präsentiert.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung entwirft Beiträge und gibt Empfehlungen für die Nachhaltigkeitsstrategie und -politik der Bundesregierung. Hans-Peter Repnik ist Vorsitzender, Marlehn Thieme stellvertretende Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sie und 13 weitere Mitglieder aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen im Juni 2010 berufen.
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