Alemannia kommt: Germania Eicherscheid will aus Fehlern lernen

Von: Kurt Kaiser
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Eicherscheid. „Wir waren in der ersten halben Stunde nicht im Bilde und haben Glück gehabt, dass wir nicht das 0:2 kassiert haben, sonst wäre es eng geworden“, erlebte Germania Eicherscheids Trainer, Bernhard Schmitz, am vergangenen Spieltag bei Alemannia Straß ein Anfangsdrittel, in dem sein Team sich erstmalig in dieser Saison in der Defensive unsortiert präsentierte.

In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit fanden die Blau-Weißen besser ins Spiel und kamen noch durch Lukas Kraß zum Ausgleich. In der Pause hat der Coach dann die Fehler der ersten Halbzeit angesprochen, die die Mannschaft in der zweiten Halbzeit dann komplett abgestellt hat. „Wir waren nachher läuferisch stärker als unser Gegner und haben noch zum richtigen Zeitpunkt die Kurve bekommen“. Die Germania traf durch einen Foulelfmeter von Freddy Jansen und einem sehenswerten Distanzschuss von Stefan Kwasnitza noch zweimal und behauptete sich mit dem 3:1-Sieg in der oberen Tabellenhälfte.

Schon am Freitag (Anstoß 19.30 Uhr) stellt sich die U21 von Alemannia Aachen an der Bachstraße vor. Da die Regionalligamannschaft der Alemannia erst am Sonntag gegen Rot Weiß Essen spielt, vermutet Bernhard Schmitz, dass in der Reserve einige Spieler aus dem Kader der Ersten auftauchen. „Personell haben die schon einige Möglichkeiten“.

Im bisherigen Saisonverlauf präsentierten die Kaiserstädter sich aber eher als Wundertüte der Landesliga. An der Aachener Krefelder Straße kassierte der Absteiger Niederlagen gegen den SV Breinig (1:3) und dem VfL Vichttal (1:2) und musste sich mit einem torlosen Remis gegen den SV Eilendorf begnügen. In den beiden Auswärtsspielen zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht. Beim FC Düren-Niederau gewannen die Aachener 3:1. In Glesch-Paffendorf 4:1. Technisch und taktisch sind die Jungs um den früheren Alemannia-Spieler und jetzigen Trainer, Moses Sichone, bestens ausgebildet.

Für die Eicherscheider sprechen die Leidenschaft, der Einsatzwille und die taktische Disziplin. „Wir müssen abwarten, was personell auf uns zukommt. Ich wäre schon zufrieden, wenn wir den Punkt den wir beim Anpfiff haben, auch behalten würden“. Aus personeller Sicht muss der Trainer auf Mannschaftsführer Marco Kraß verzichten, der sich kurz vor Schluss noch eine strittige Gelb-Rote-Karte abholte.

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