Roetgen - Aldi-Markt in Roetgen: „Kreisverkehr ist die geeignete Lösung”

Aldi-Markt in Roetgen: „Kreisverkehr ist die geeignete Lösung”

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Roetgen. Die Diskussion um die Installation einer weiteren Ampel in Roetgen auf der B258, die in Zusammenhang mit der geplanten Ansiedlung eines Aldi-Marktes geführt wird, hat jetzt zu einer kommunal-übergreifenden Reaktion geführt.

In einer gemeinsamen Stellungnahme machen Helmut Etschenberg als Kandidat der CDU für das Amt des Städteregionsrates, Margareta Ritter als CDU-Bürgermeisterkandidatin in Monschau sowie die CDU-Bürgermeisterkandidaten Karl-Heinz Hermanns (Simmerath) und Michael Seidel (Roetgen) deutlich, dass eine weitere Ampelanlage auf der Bundesstraße nicht die Lösung sein kann.

Die Neuansiedlung eines Discounters in Roetgen bedeute, dass die veränderten Verkehrsströme, die diese Ansiedlung mit sich bringen werde, auf zeitgemäße Weise gelenkt werden müssten. Hier würden als steuernde Maßnahmen derzeit ein Kreisverkehr oder eine Ampelanlage diskutiert, heißt es in der Stellungnahme.

Bei dieser Diskussion gelte es zu beachten, dass in den letzten Wochen und Monaten die Thematik B258 auf breiter Basis engagiert diskutiert worden sei und es seien, nicht zuletzt vom Landesbetrieb Straßen NRW, „konstruktive Lösungsansätze präsentiert worden, die darauf hindeuteten, dass die Zeit der Mäusetunnel zwischen Roetgen und Fringshaus ein schnelles Ende findet und durch intelligente Fahrbahnmarkierung und -führung ein zügiger Verkehrsfluss gewährleistet wird.”

Wenn nun durch den Landesbetrieb eine Ampelanlage am Knotenpunkt B 258/Faulenbruchstraße/Pilgerbornstraße in die Diskussion gebracht werde, „steht zu befürchten, dass der Verkehrsfluss ins Stocken gerät, bevor er richtig in Schwung gekommen ist.

Dass Ampeln eines der Haupthemmnisse für einen durchgängigen Verkehrsfluss sind, muss der Pendler jeden Morgen auf der Monschauer Straße bei der Ortsdurchfahrt Oberforstbach erleiden, wo es allmorgendlich einen kilometerlangen Rückstau vor den Ampeln gibt,” sind sich die vier CDU-Kandidaten einig.

Unstrittig sei, dass an diesem neuen Verkehrsknotenpunkt eine veränderte Verkehrsführung erfolgen müsse. Dabei seien in erster Linie die berechtigten Interessen nach einer für Anwohner, Gewerbetreibende, Kunden und Pendler sicheren Regelung Rechnung zu tragen. „Sicherheit hat an dieser Stelle für uns oberste Priorität,” hießt es weiter. Daher stelle auch nach Meinung zahlreicher Experten ein Kreisverkehr „eine geeignete Lösung dar, um eine sichere und flüssige Verkehrsführung zu gewährleisten.”
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