Aktion „Sommerfrische“: Rasanter Fahrspaß im Grünen

Von: Heiner Schepp
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Gut zwei Dutzend große und kleine Leserinnen und Leser aus dem Nordkreis und aus der Eifel waren am letzten Ferientag zum Abschluss unserer Sommeraktion mit von der Partie. Foto: H. Schepp
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Auf ins Tal! Auch Susanne Schmidt und Söhnchen Karl aus Baesweiler hatten sichtlich Spaß bei den rasanten Fahrten auf der Rohrener Sommerbobbahn. Foto: Schepp
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751 Meter lang schlängeln sich die Bobs bei fast 500 Höhenmetern die Aluminium-Serpentinen ins Tal. Fotos (5): H. Schepp Foto: Schepp

Rohren. Sommerfrische! Wenn der Titel der Sommeraktion von AZ und AN jemals seine Berechtigung hatte, dann am Dienstag in Rohren: Unsere Zeitung hatte zur rasanten Talfahrt auf der Sommerbobbahn in Monschaus höchstem Dorf eingeladen und dabei ließen sich knapp 30 Leserinnen, Leser und ihre Familien bei angenehmen Sommertemperaturen den frischen Fahrtwind ins Gesicht blasen.

Sie gehört zu den eher „stillen“ Freizeitattraktionen unserer Region, die insgesamt 1251 Meter lange Sommerbobbahn im Sportzentrum Monschau-Rohren. Die Abfahrtspisten, Loipen und Rodelhänge des Eifeler Bergdörfchens kennt fast jeder; dass der Skilift im Frühjahr zum Aufzug für eine Sommerbobbahn wird, hat sich zumindest in der Region noch nicht so herumgesprochen: „Das hören wir immer wieder: Sommerbobbahn? In Rohren? Wussten wir nicht!“, zitiert Manni Stein, der Betreiber des Sportzentrums, manch überraschten Gast. Und wohl auch deshalb schätzt Stein, dass in den Sommermonaten Dreiviertel der Besucher aus den Nachbarländern kommen.

Geburtstag auf der Bobbahn

Auch bei der Aktion am letzten Ferientag fand der sommerliche Spaß, den man im Juli und August täglich von 10 bis 18 Uhr und in der Nebensaison nach Absprache sowie einem auf der Internetseite abrufbaren Kalender erleben kann, neue Fans. „Das hat riesig Spaß gemacht!“, war sich Familie Schmidt aus Baesweiler einig und nahm gleich die Planung des Geburtstags von Sohnemann Karl im September ins Visier, der dann mit seinen Freunden zum Sondertarif über die Aluminiumbahn flitzen wird.

Auch die übrigen Teilnehmer der letzten Sommeraktion – die meisten aus dem Nordkreis – hatten sichtlich Freude an den Fahrten im Einer- oder Zweier-Bob. 751 Meter geht es hinunter auf der kurvenreichen Strecke, wo mit dem Steuerknüppel jeder sein eigenes Tempo bestimmt. Fährt man im Zweier-Bob, muss man sich auf ein Tempo einigen – was nicht immer so einfach ist: „Fahr‘ nicht wieder so schnell, sonst krieg‘ ich noch einen Herzinfarkt!“ gab Teresa (10) ihrem kleinen Bruder Karl (7) zu verstehen, doch der „ließ laufen“.

Unten im Kluckbachtal angekommen, fand dann aber auch die große Schwester es „sehr cool“. Egal, ob man nun rasant ins Tal saust oder die Serpentinen eher genießt – man sollte stets Fahrtwind und Schwerkraft bedenken: Nils ging auf der Fahrt die Kappe flöten, Lukas rutschte gar das Handy aus der Tasche auf die Bahn. Beide Verlustsachen wurden aber von aufmerksamen Hintermännern aufgesammelt und unversehrt den erleichterten Jungs zurück gegeben.

Das Sommer- und Wintersportzentrum in Monschau-Rohren findet man an der Rödchenstraße 37, neben der Bobbahn gibt es hier auch Kinderspielplätze, eine gemütliche Berghütte mit Terrasse und Ausgangspunkte zu Wanderungen durch die schöne Eifellandschaft. Bei Nässe kann die Bobbahn nicht genutzt werden, dazu kann man sich telefonisch unter Telefon 02472/4172 oder im Internet informieren.

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