Monschau - Akkordeonklänge als perfekte Ouvertüre zum Advent

Akkordeonklänge als perfekte Ouvertüre zum Advent

Von: mon
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Das Advents-Konzert im Aukloster lockte Einheimische und Touristen zu einem besinnlichen Konzert in das Aukloster. Foto: V. Monterey

Monschau. „Wir wünschen uns, mit unserer Musik alle zu erreichen und damit eine schöne Adventszeit zu beginnen“, so die einleitenden Worte von Andrea Krämer, der ersten Vorsitzenden des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land von 1975 vor dem traditionellen Adventskonzert in der Monschauer Aukirche am Samstagnachmittag.

Rund 100 Besucher lauschten dann dem heute 15-köpfigen Orchester unter der Leitung des studierten Kirchenmusikers Willi Mertgens. Die Akkordeonspieler wurden von Schlagzeug, zwei Keyboards, Trompete und Saxophon unterstützt und die schöne Atmosphäre im Aukloster rundete das sorgfältig ausgesuchte Programm mit zwölf Stücken, speziell arrangiert für Akkordeon, ab. Begonnen wurde mit der „Ouvertüre in C-Dur“ von Rudolf Würthner, fortgeführt mit der „Melodie in F-Dur“ von Anton Rubinstein über „Hallelujah“ von Leonard Cohen bis zu „An Irish Blessing“ und „White Christmas“ von Irving Berlin.

„Ich liebe Akkordeon“, schwärmte die Besucherin Josefine Bauer, selbst einst Mitglied in Kirchenchören in Dreiborn und Köln. War früher das Akkordeon das Instrument des kleinen Mannes und der Inbegriff des Tangos, so präsentierte es sich beim Konzert ganz anders: verhalten, weihnachtlich, klassisch. Insgesamt 20 Mitglieder zählt das Orchester insgesamt, das jeden Montag in Imgenbroich im Bürgercasino probt. „Für dieses Konzert haben wir seit Mitte September geübt“, berichtete Mertgens, sowohl Dirigent als auch Initiator des Orchesters, das im kommenden Frühjahr 40 Jahre alt wird. Unzählige Konzerte im Monschauer Land haben das Orchester bekanntgemacht, und auch an diesem Tag kamen stetig Besucher in die Kirche, die zum Monschauer Weihnachtsmarkt gekommen waren. Die Klänge, die nach draußen drangen, machten viele Passanten neugierig, so auch Veselin Ivanchev aus Köln mit seiner Freundin. So „viele Akkordeons zusammen“ hätte man noch nicht gehört. „Wunderschön“ sei das Konzert“, „strahle Ruhe und Frieden“ aus. Der gemeinnützige Verein spielt regelmäßig zu verschiedenen Anlässen, beispielsweise auf Kur- und Kirchenkonzerten, auf Weihnachtsmärkten, bei Jubiläen, Musikfesten oder auch auf privaten Feiern.

Seit 1975 gibt es das Akkordeon-Orchester, hervorgegangen aus dem Mandolinen-Orchester Monschau in dieser Formation. Seit 2010 hat Andrea Krämer den Vorsitz inne, wie vorab ihr Vater Günther Jansen. Finden die Proben auch in Imgenbroich statt, so kommen doch einige Mitglieder von weiter her, so aus Aachen oder aus Euskirchen, und stets sind neue und junge Mitglieder willkommen. Gespielt werden Stücke aller Stilrichtungen, die sorgfältig für die jeweilige Events ausgewählt werden. Das rund einstündige Konzert hätte als Auftakt in die Adventszeit nicht schöner sein können.

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