Simmerath - Ärger über Baum-Rückschnitt in Simmerath

Ärger über Baum-Rückschnitt in Simmerath

Von: ho
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Stark gekürzt: Die Linde neben dem Kraremann-Weihnachtsbaum. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath. Beim Simmerather Ortsvorsteher Stefan Haas meldeten sich am Wochenende zahlreiche Bürger, die ihre Verärgerung darüber zum Ausdruck brachten, dass im Ortszentrum eine Linde zurechtgestutzt worden war.

Auf der Grünfläche am Kraremann-Denkmal hatte man neben dem frisch aufgestellten Weihnachtsbaum eine Linde stark zurückgeschnitten, so dass von ihr noch ein nackter Stamm mit drei Ästen an der Spitze übriggeblieben war. Stefan Haas zeigte sich nach einer Besichtigung vor Ort „extrem empört“. Er könne den Unmut der Bürger verstehen.

Aufklärung kam schließlich vom Kameradschaftlichen Verein, der den schmucken Weihnachtsbaum aufgestellt hatte. Der Vorsitzende, Paul Hoffmann, erklärte: „Ja, wir haben den Baum ziemlich deutlich gestutzt. Diesbezüglich habe ich auch schon mit dem Bürgermeister gesprochen“. Das Beischneiden der Linde sei ihm Zusammenhang mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes notwendig gewesen.

Allerdings, so Paul Hoffmann, brauche man sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Aufgrund seiner Erfahrungen würde der beigeschnittene Baum sich wieder erholen: „Der kommt im Frühjahr wieder“.

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