Adventskonzert: Mandolinenorchester überzeugt mit gefühlvollem Spiel

Von: ame
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Die Zuhörerschar, die das Adventskonzert des Konzener Mandolinenorchesters verfolgte, brauchte ihr Kommen nicht zu bereuen. Das Orchester überzeugte mit gelungenen Darbietungen. Foto: Alfred Mertens

Konzen. Zweimal im Jahr präsentiert sich das Konzener Mandolinenorchester der Ortsbevölkerung zu traditionellen Konzerten. Das Frühjahrskonzert, zu dem das Orchester immer einen Gastverein begrüßt, erfreut sich genauso großer Beliebtheit wie das Konzert zur Adventszeit in der Pfarrkirche St. Peter und Pankratius.

Noch bevor das Adventskonzert des Konzener Mandolinenorchesters begann, zeigte das Gitarren-Ensemble des Orchesters unter der Leitung von Otto Völl ihr schon beachtliches Können. Renate Huppertz und Andrea Hennicken kümmern sich um die Ausbildung der jugendlichen Musiker. „Leider ist das Gitarren-Ensemble in letzter Zeit personell etwas geschrumpft, ich hoffe aber, dass sich in Zukunft wieder Jugendliche finden werden, die sich dem Gitarrenspiel zuwidmen“, betonte Renate Willems, die 1. Vorsitzende des Konzener Mandolinenorchesters, nach den gelungenen Vorträgen.

Zum besinnlichen Konzert begrüßte Renate Willems nicht nur alle Mitwirkenden des Konzertes und die Besucherschar in der Pfarrkirche, sondern auch die beiden Gast-Solistinnen Kerstin Schütt und Saskia Held vom Eicherscheider Trommler- und Pfeiferkorps, die sich spontan bereiterklärt hatten, ihren Beitrag zum Gelingen des Konzertes beizusteuern. „Halten sie bei diesem Konzert doch einmal in Ruhe innere Einkehr, um sich auf die doch sehr hektische Weihnachtszeit vorzubereiten“, appellierte Willems an das Publikum. Beate Mießen sprach zwischen den einzelnen Musikstücken besinnliche Worte. Kurze Erläuterungen zu den Vorträgen des Orchesters wurden von Claudia Cremer vorgetragen.

Mit dem Salida del Sol, einem von Dieter Kreidler inszenierten Sonnenaufgang, und dem alten gällischen Lied „Morning has broken“, das durch Cat Stevens zu einem bekannten Welthit avancierte, eröffnete das Orchester unter der Leitung von Otto Völl das Konzert. „Unser Konzert am heutigen Tag ist vergleichbar mit dem Tag vor dem Heiligen Abend. Stimmungsvolle Momente, eine leichte Anspannung und kleinere Aufreger wechseln sich immer wieder ab. Das nun folgende Back to serius, im übrigen von Günther Rönnig gestiftet, beinhaltet eher aufregende Passagen, während der Canon in D von Johann Pachelbel vom Wechselspiel der einzelnen Stimmen her entspannend wirkt“, wusste Claudia Cremer zu berichten.

Nunmehr bei den Wünschen angekommen, präsentierte das Orchester „The little Drummer boy“ mit Unterstützung von Sascha Huppertz am Schlagzeug. Besinnlich wurde es bei dem doch eher zarten, tröstlichen rheinischen Volkslied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“. An die frische Luft führte das Orchester die Zuhörerschar bei einer „Schlittenfahrt in Alaska“. Das bekannte „Halleluja“ von Leonhard Cohen hatte Otto Völl für Zupforchester bearbeitet. Das Orchester trug das Musikstück – unterstützt vom Schlagzeuger Sascha Huppertz und den beiden Querflötistinnen Kerstin Schütt und Saskia Held – überzeugend vor.

Festlich wurde die Stimmung in der Pfarrkirche St. Peter und Pan-kratius bei „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel. Bei „One moment in time“ von Albert Hammond ergab sich eine günstige Gelegenheit, um für einige Minuten innere Einkehr zu halten. Ein vom Orchester zusammengestelltes Weihnachtslieder-Potpourri fand die Herzen der Zuhörer.

Publikum stimmte mit ein

Bei Planxty OCarolan, einem irischen Volkslied, wirkten Kerstin Schütt und Saskia Held unterstützend mit. Vor dem Kamin kuscheln und sich auf die Weihnachtszeit freuen – eine Aufforderung von Claudia Cremer, die man sich beim „Wintertraum“ von Antonio Vivaldi gut vorstellen konnte. Zum Abschluss des Adventskonzerts stimmten das Orchester und die Besucher in der Kirche gemeinsam in das bekannte Weihnachtslied „Oh, du fröhliche“ ein.

Eine vom Publikum gewünschte Zugabe durfte natürlich nicht fehlen. Beate Mießen und Renate Willems übergaben Blumensträuße an den Dirigenten Otto Völl und an die beiden Gast-Solistinnen Kerstin Schütt und Saskia Held.

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