ADAC-Moto Classic macht in Monschau Station

Von: ho
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Großes Motorradspektakel auf dem Monschauer Markt. Über 100 historische Kräder, Gespanne und Motorroller hatten sich dort im Rahmen der ADAC-Moto-Classic eingefunden und lockten eine Vielzahl von Besuchern an. Foto: Hoffmann
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Da drückte auch Bürgermeisterin Margareta Ritter mal eben auf den Auslöser, um unter anderem Ex-BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen im Bild festzuhalten. Foto: Hoffmann
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Mit ein wenig Verspätung trudelte die Motorradkarawane durch die Monschauer Altstadt mit und mit auf dem Marktplatz ein. Foto: Hoffmann

Monschau. Motorradfreunde sind am Freitag in der Monschauer Altstadt voll auf ihre Kosten gekommen. Im Rahmen der viertägigen ADAC-Moto Classic-Tour, die am 7. August im luxemburgischen Clervaux gestartet war, machten auf dem Marktplatz über hundert historische Motorräder, Gespanne und Motorroller Station. Ein Augen- und Ohrenschmaus für alle Freunde dieser alten Schätzchen.

Dementsprechend hatten sich bereits lange vor dem für 11 Uhr angekündigten Eintreffen der Oldtimer-Karawane viele Neugierige auf dem Markt und in den umliegenden Straßencafés eingefunden; vielleicht auch um Tagesschausprecher Jan Hofer, der laut Ankündigung der Organisatoren mit einer Gold Wing GL 1100 aus dem Jahre 1981 im Tross sein sollte, in Natura zu erleben. Doch die Fans der zweirädrigen Brummer mussten sich in Geduld üben. Auch wenn auf den Sonnenschirmen des ADAC die Aufschrift prangte „Wir sind schon da“, verzögerte sich die Ankunft der Motorradkarawane um gut eine Stunde.

Erst als die Mittagsglocken der umliegenden Monschauer Kirchen läuteten, tröpfelten die ersten Motorräder auf der malerischen Kulisse des Marktplatzes ein. Ob die Verspätung nun am Alter der Maschinen oder Fahrer lag, bzw. die wunderschöne Streckenführung zu häufigen Zwischenstopps eingeladen hatte, blieb dabei ungeklärt. Auf jeden Fall wurden auch schon die Erstankömmlinge mit ihren Krädern sofort von Neugierigen und alten Motorradhasen umlagert. Da gab es manches Schätzchen zu bewundern und zu bestaunen. Darunter beispielsweise eine NSU ZDB 201 aus dem Jahre 1935, die noch mit einem Hinterradständer ausgestattet war und deren Fahrer sein Gefährt ohne jedes Instrumentarium durch die Gegend bewegen muss. Nichtsdestotrotz zählte er zu den Ersten, die das Etappenziel Monschauer Markt erreichten.

Die ADAC-Moto-Classic, die seit 2003 ausgetragen wird, erinnert im übrigen an die Gründung des ADAC im Jahre 1903. Die hochkarätige Veranstaltung wird im Zweijahresrhythmus ausgetragen und führt jeweils durch malerische Regionen. In diesem Jahr startet und endet die Tour im luxemburgischen Clervaux. Von dort aus ging es nach Ostbelgien, in die Eifel durch die Täler von Sauer und Klerf, das Ourtal sowie das Hohe Venn. An den Straßenrändern der 80 bis 180 Kilometer langen Etappen wurden die historischen Gefährte dabei immer wieder von vielen Anwohnern und Schaulustigen bewundert. Zum Rahmenprogramm gehörte auch eine von der Polizei eskortierte Fahrprüfung in Diekirch.

Höhepunkt der Veranstaltung war jedoch sicherlich die Wanderpause vor der romantischen Fachwerkkulisse in der Monschauer Altstadt. Selbstverständlich wurde auch bei diesem Stopp von den Teilnehmern die Gelegenheit zu Benzingesprächen mit den Neugierigen genutzt, die insgesamt 36 Motorradmarken in Augenschein nehmen konnten. Unter den Zuschauern auf dem Monschauer Markt befand sich auch Ex-BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen, der mit Bürgermeisterin Margareta Ritter und Vertretern des ADAC, der sich mit knapp 40 Helfern um die Organisation kümmerte, interessiert von Motorrad zu Motorrad wanderte.

Die Abschlussveranstaltung der Tour, der sogenannte Concours d´Elégance, findet am Sonntag in Clervaux statt. Dort stellt sich der Zweiradkorso im Zentrum zur Bewertung auf, wobei dann anschließend die schönsten Modelle jeder Baujahresklasse prämiert werden. 

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