ABK-Hilfswerk: Gepflegtes Bild übers ganze Jahr

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
10398334.jpg
Das ABK-Hilfswerk hat nun ehrenamtlich die Pflege des Kreisverkehrs in Strauch übernommen. Ortsvorsteherin Maren Franz und ABK-Geschäftsführer Fred Perlbach wurden sich schnell einig. Foto: P. Stollenwerk

Strauch. Der überwiegende Anteil des Ausflugsverkehrs an den Rursee gelangt über die B266 in die Eifel. Zu den stark frequentierten Punkten gehört somit auch der Kreisverkehrsplatz in Strauch im Kreuzungsbereich mit der Landstraße 246. Die Ende 2006 fertiggestellte Maßnahme brachte damals eine lange geforderte und spürbare Entlastung an diesem stark frequentierten und unfallträchtigen Knotenpunkt.

In Verbindung mit dem Bau des Kreisverkehrs klärte der Landesbetrieb Straßenbau aber auch, dass die Pflege des Kreisverkehrs Sache der Gemeinde Simmerath ist (gleiches galt im übrigen für den Bau des Kreisverkehrs Rollesbroich). Sowohl ein ortsansässiges Gartenbauunternehmen wie auch ein Anwohner übernahmen zeitweise die Pflege.

Markanter Punkt

Beide haben sich nun zurückgezogen, so dass man nach einer Nachfolgelösung Ausschau gehalten hat, ist es doch für die Gemeinde Simmerath nicht unwichtig, dass an diesem markanten Punkt die Rurseegemeinde einen gepflegten Eindruck macht.

In die Bemühungen schaltete sich auch die Straucher Ortsvorsteherin Maren Franz ein, die Kontakt zum ABK-Hilfswerk aufnahm. Die soziotherapeutische Einrichtung unterhält auch in Strauch ein Wohnheim, den sogenannten „Aachener Hof“, mit 15 Bewohnern.

ABK-Geschäftsführer Fred Perlbach zeigte sich offen für dieses Anliegen, und so so stieg das ABK in diesem Frühjahr zunächst testweise in die Pflege des Kreisverkehrs ein.

Die Maßnahme funktionierte, und nun will das Hilfswerk auf ehrenamtlicher Basis die Kreisverkehrspflege ganzjährig und langfristig übernehmen. Etwa alle zwei Wochen wird die Grünfläche gemäht, und im Herbst erfolgt der Gehölz-Rückschnitt. „Wir haben schon sehr viel positive Resonanz aus der Bevölkerung bekommen“, sagt Maren Franz. Die Pflege des Kreisverkehrs sei zwar von der Zuständigkeit nicht unbedingt Sache der Ortsvorsteherin, aber auch sie sei an einem gepflegten Erscheinungsbild interessiert.

Fred Perlbach betonte, dass es für das ABK-Hilfswerk auch ein Anliegen sei, dass man sich im Ort und innerhalb der Dorfgemeinschaft engagiere. Dass das ABK das Geschäft mit der Grünpflege beherrscht, beweist man bereits seit vielen Jahren mit der Pflege der weitläufigen Anlagen im Rurseezentrum Rurberg.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert