ABK-Fußballturnier: Kurz vor Schluss fällt das entscheidende Tor

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Die Teams des ABK-Hilfswerks (hellblau) und die Lebenshilfe Aachen qualifizierten sich für das Finale, die ABK-Kicker siegten knapp.

Simmerath. Acht Mannschaften von Betreuungseinrichtungen aus der Region trafen sich am vergangenen Samstag zum Fußballturnier für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. Die Gemeinde Simmerath stellte die schöne Halle an der Sekundarschule zur Verfügung.

Das ABK-Hilfswerk lädt seit über 25 Jahren zu diesem Wettstreit ein. In zwei Gruppen spielten Mannschaften aus Aachen (Aachener Verein und Lebenshilfe), Eschweiler (Förderverein Eschweiler), der Nordeifel (ABK-Hilfswerk, BeWo Nordeifel und Nordeifelwerkstätten Ülpenich) und Köln (Borussia Lindenthal-Hohenlind) zunächst Jeder gegen Jeden. Die Borussia aus Köln, ein Sportverein aus dem Kölner Südwesten, der sein Angebot seit Jahren im Sinne der Inklusion von Menschen mit Behinderung gestaltet, nahm gleich mit zwei Mannschaften teil.

Nach den Gruppenspielen ging es ins Halbfinale und in die Platzierungsspiele um die Plätze drei bis acht. Achter wurde der Förderverein Eschweiler, Siebter der Aachener Verein, Platz sechs ging an die Nordeifelwerkstätten Ülpenich und Fünfter wurde Borussia Lindenthal-Hohenlind II.

Im kleinen Finale besiegte Borussia Lindenthal-Hohenlind I die Mannschaft von BeWo Nordeifel mit 4:0. Anschließend ging das große Finale über die Bühne. Dafür hatten sich das ABK-Hilfswerk und die Lebenshilfe Aachen qualifiziert. Durch ein Tor fünf Sekunden vor Schluss gewann die Lebenshilfe Aachen mit 2:1 und wurde damit Turniersieger. Am Ende gab es aber nur lachende Gesichter, als Pokale und Urkunden verteilt wurden.

„Spaß im Vordergrund“

Cheforganisator René Malerbe (Fachbereichsleiter beim ABK) bemerkte zu Recht: „Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund, auch wenn es durchaus motiviert zur Sache geht. Wenn man ein Turnier schon so lange begleitet, ist es spannend zu sehen, dass die Favoriten immer wieder wechseln.“

Er freute sich über die Fairness aller Teilnehmer und bedankte sich auch bei den Betreuern, die im Wechsel den Schiedsrichter bei den Spielen stellten. Schließlich durften die Gewinner von der Lebenshilfe Aachen den Siegerpokal in die Höhe recken.

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