ABK: Das ganze Wohnheim zieht nach Strauch

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Die Landschaftsbauergruppe aus der Trainingswerkstatt mit Arbeitstherapeut Arno Wollgarten (kniend) beim Pflastern des Hofes.

Strauch. Der Baustellencharakter schwindet und der Altbau mitten in Strauch wandelt sich zum Schmuckstück. Seit mehr als 14 Monaten dauern die Arbeiten am neuen Wohnheim des ABK-Hilfswerks im und am Gebäude der alten Schule in Strauch nun schon an, doch jetzt ist ein Ende in Sicht.

Bewohner und Betreuer freuen sich auf den anstehenden Einzug am 11. März. Zu diesem Termin wird auch der alte Standort, das Wohnheim „Aachener Hof” in Dedenborn, aufgegeben, das man seit Beginn der 1980er-Jahre angemietet hatte und wo man für viele Jahre eine Heimat fand.

Bessere Privatsphäre

Viele Arbeiten konnten in den zurückliegenden Monaten von den einzelnen Arbeitsgruppen der Trainingswerkstatt Schmidt durchgeführt werden. Besonders betont man aber von Seiten des ABK die gute Kooperation mit den Handwerkern, beteiligten Firmen und dem Architekten Jürgen Bontenackels.

Die Bewohner konnten den am Bau Beteiligten „in echt” über die Schulter schauen und erhielten Einblicke in die reale Arbeitswelt. Das sind Möglichkeiten, die auch in das pädagogische Konzept der Einrichtung passen, will man doch den jungen Menschen Wege und Chancen zur Integration in die Gesellschaft und damit auch in den Arbeitsmarkt aufzeigen und ermöglichen, bzw. sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen.

Rolf Schermuly, der pädagogische Leiter der Einrichtung, stellt insbesondere Vorteile des Umzugs für das Leben der einzelnen Bewohner heraus: „Das alte Wohnheim entsprach einfach nicht mehr den heutigen baulichen Anforderungen. Die vielen neuen Einzelzimmer leisten einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Privatsphäre.”

Ferner betont er die bessere Verkehrsanbindung, was die Teilhabe in der Gesellschaft auch für die meist nicht motorisierten Bewohner erleichtere, und erinnert in diesem Zusammenhang an die Schneemengen in der Eifel.

Auch aus Reihen der Bewohner hört man ähnliche Aussagen, man fiebert dem Umzug entgegen, ist froh und glücklich, den Altbau im Rurtal zu verlassen und in Strauch eine neue, moderne Bleibe gefunden zu haben.

Die Ausstattung des Wohnheims in Strauch entspricht den aktuellen Standards, wie sie heute für Wohnstätten gelten. Die 15 Bewohner werden auf ein Doppel- und 13 Einzelzimmer aufgeteilt. Alle Zimmer besitzen Dusche und WC.

Vom Umfang der Baumaßnahmen und der Funktion der einzelnen Räume, können sich die Straucher Mitbürger, Verwandte, Bekannte und befreundete Einrichtungen dann beim Tag der offenen Tür, im Rahmen eines Einweihungsfestes im Mai einen Eindruck verschaffen.

Das traditionelle Fußballturnier für soziale Einrichtungen findet am Samstag, 20. März, in der Sporthalle an der Hauptschule in Simmerath statt und wird vom ABK ausgerichtet. Acht Mannschaften aus verschiedenen Institutionen der Umgebung kämpfen ab 10 Uhr um die Pokale.
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