Abi in der Tasche: Wie geht es weiter?

Von: Heiner Schepp
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Nordeifel. „Eine Tür schließt sich – eine andere öffnet sich.“ Oder: „Jeder Abschied ist auch ein Anfang.“ Oder: „Eine wichtige Etappe des Weges ist geschafft – nun geht es auf neuen Wegen weiter.“

Solche Weisheiten waren in den vergangenen Wochen immer da zu hören, wo die Nordeifeler Schulen feierten, wo sie ihren ältesten Jahrgang aus der Schulfamilie entließen und mit besten Wünschen ins Leben entsandten.

An den Schulen in der Nordeifel, diesen Eindruck gewinnt man beim Blick auf die Abschlussjahrgänge, werden Kinder und Jugendliche ausgezeichnet auf ihren beruflichen Lebensweg vorbereitet, und dies schulformübergreifend. Jede Schule hielt bei ihrer Entlassfeier eine ganz persönliche Erfolgsmeldung bereit, aber alle Schulen einte die Aussage: „Alle, die heute verabschiedet werden, haben einen Abschluss in der Tasche!“

An der Elwin-Christoffel-Realschule Monschau, früher städtisch, heute zum Schulverband Nordeifel gehörend, feierten  zwölf Schülerinnen und 64 Schüler des drittletzten Jahrgangs dieser Einrichtung ihren Abschied im kleinen Laufenbachtal. Besonders freute es Schulleiter Peter Groten, dass 45 Prozent in ein Ausbildungsverhältnis eintreten werden – mehr als in den vergangenen Jahren. 41 Schüler werden eine weiterführende Schule besuchen, 37 von ihnen haben sogar einen Vermerk auf ihrem Zeugnis für die Zulassung zur gymnasialen Oberstufe.

Die Zahl der jungen Menschen, die über die Realschule und somit noch über den oft zurück geforderten G9-Weg das Abitur machen, ist auch an St. Ursula traditionell hoch: 93 Schülerinnen der Bischöflichen Einrichtung in Monschau wurden vorletzten Mittwoch verabschiedet – 38 begehen nach den Ferien den Weg der gymnasialen Oberstufe mit dem Ziel des Abiturs. 44 weitere Mädchen besuchen verschiedene berufliche Schulen, um das Fachabitur abzulegen, nur acht beginnen hier eine Ausbildung und drei haben sich aufgrund verschiedener Optionen noch nicht endgültig entschieden.

Von 41 Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen-Simmerath erhielten fünf den Abschluss nach Klasse neun, 17 wurden mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse zehn ausgezeichnet. 19 Jungen und Mädchen haben die Fachoberschule erreicht, von diesen sogar neun mit Qualifikation zurr gymnasialen Oberstufe.

Rekordzahlen gar an der Förderschule, die wie GHS und ECR 2018 ausläuft. „In diesem Jahr sind wir ganz besonders stolz, dass es drei von sieben unserer Absolventen gelungen ist, einen Hauptschulabschluss der Klasse 10a zu erreichen“, freute sich Schulleiter Robert Knauff und unterstrich: „Durch die unermüdliche Arbeit unseres Kollegiums in Kooperation mit lokalen Betrieben und der Agentur für Arbeit ist es wieder gelungen, jedem Schüler eine berufliche Perspektive im direkten Anschluss bieten zu können.“

Schon einen Schritt weiter sind die Abiturienten der Gymnasien in Monschau (102) und Vossenack (65). Hier reicht der weitere Weg von Ausbildung und Auslandsjahr über Duales Studium bis Fachhochschul- oder Hochschulstudium.

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